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PARIS / LONDON - Hoffnungen auf eine Entspannung im Katalonienkonflikt haben Europas wichtigste Aktienmärkten am Donnerstag angetrieben.

05.10.2017 - 18:52:51

Aktien Europa Schluss: Hoffnung auf Entspannung in Spanien treibt Aktienkurse an. Nach deutlichen Kursverlusten in Madrid seit Wochenbeginn ging es dort nun wieder steil nach oben, was auch dem EuroStoxx 50 half. Darüber hinaus sorgte die fortgesetzte Rekordfahrt an den US-Börsen für gute Stimmung unter den Anlegern.

gewann 2,51 Prozent, nachdem er nach dem Unabhängigkeitsreferendum der Region Katalonien zwischen Montag und Mittwoch 4 Prozent eingebüßt hatte und auf den tiefsten Stand seit März abgesackt war. Der französische CAC 40 rückte am Donnerstag um 0,30 Prozent auf 5379,21 Zähler vor. Für den britischen FTSE 100 ging es um 0,54 Prozent auf 7507,99 Punkte nach oben.

Mit Verweis auf gut unterrichtete Kreise hatte die Nachrichtenagentur Bloomberg am Nachmittag gemeldet, dass die katalanischen Separatisten ihre Unabhängigkeitsbestrebungen wohl auf Eis legen würden. Das spanische Verfassungsgericht hatte zuvor die für die Unabhängigkeitserklärung vorgesehene Sitzung des katalanischen Parlamentes untersagt.

Laut Marktanalyst David Madden vom Handelshaus CMC Markets dürften die politischen Spannungen weiter hoch bleiben und sich die Beziehungen zwischen der katalanischen Regionalregierung und der Zentralregierung in Madrid nicht so rasch verbessern.

Aus Branchensicht zählten Bankaktien mit zu den größten Gewinnern in Europa. Der entsprechende Subindex des Stoxx Europe 600 legte um 0,85 Prozent zu. Die Papiere erholten sich im Zuge der Kreisemeldung über die angeblich nun doch wohl vorerst abwartende Haltung der katalanischen Separatisten. Die Anteile der spanischen Banken BBVA und Santander stiegen jeweils um fast 3 Prozent und auch die der Deutschen Bank und der BNP Paribas erholten sich wieder spürbar.

In London gewannen die Papiere von Merlin Entertainment 3,43 Prozent und waren damit Spitzenwert im FTSE 100. Der britische Experte für Freizeitvergnügen habe ein Gebot für Teile des US-Themenmarktbetreibers SeaWorld Entertainment abgegeben, hatte die Nachrichtenagentur Bloomberg nach Börsenschluss am Mittwoch unter Berufung auf mit der Sache vertraute Personen berichtet.

@ dpa.de

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