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PARIS / LONDON - Für die meisten Börsen Europas ist der Beginn der neuen Handelswoche wegen eines Feiertags in den USA und Großbritannien unspektakulärer und umsatzarm zu Ende gegangen.

29.05.2017 - 18:45:44

Aktien Europa Schluss: Italiens Börse sehr schwach - London geschlossen. Eine Ausnahme bildete allerdings der Aktienmarkt in Italien. Dort sorgten Spekulationen über vorgezogene Neuwahlen für kräftige Verluste.

in Paris gab um minimale 0,08 Prozent auf 5332,47 Punkte nach und auch in Madrid und Zürich wurden nur leichte Verluste verbucht. In Mailand hingegen beendete der FTSE MIB den Tag mit einem Abschlag von 2,01 Prozent. Es herrschten Sorgen, dass im Fall von vorgezogenen Neuwahlen die Europa-Kritiker in Italien das Ruder übernehmen könnten, sagte ein Händler.

Besonders schwach zeigten sich entsprechend die italienischen Bankaktien, wie etwa Ubi Banca mit minus 4,74 Prozent, Unicredit mit minus 4,34 Prozent oder die im Leitindex der Euroregion vertretene Bank Intesa Sanpaolo mit minus 2,06 Prozent. Sie trugen maßgeblich dazu bei, dass der Branchenindex das Schlusslicht bildete mit einem Abschlag von 0,31 Prozent. Der Versicherer-Sektor hingegen war Spitzenreiter mit plus 0,31 Prozent.

Unter den Einzelwerten standen in Madrid die Anteilsscheine der Fluggesellschaft IAG mit einem Kursabschlag von rund 2,78 Prozent im Anlegerfokus. Die Konzerntochter British Airways - Großbritanniens größte Airline - hat wegen einer IT-Panne große Probleme mit ihrem Flugbetrieb. Wegen der Probleme hatte die Fluglinie am Samstag alle Flüge von den Londoner Flughäfen Heathrow und Gatwick abgesagt. Kunden mussten weltweit Verspätungen oder Ausfälle hinnehmen.

Die US-Gesundheitsbehörde FDA hat dem Novartis-Medikament Zykadia die Zulassung für eine bestimmte Form von Lungenkrebs erteilt. Die Novartis-Papiere zeigten sich mit einem Minus von 0,13 Prozent davon aber kaum beeindruckt.

Die Titel von Carrefour gehörten mit einem Kursplus von 2,25 Prozent zu den größten Tagesgewinnern in Europa. Händler verwiesen zur Begründung auf Presseberichte, wonach Alexandre Bompard als Favorit für den Chefposten beim französischen Handelskonzern gilt. Bompard ist derzeit Geschäftsführer der Buch- und Elektronikhandelskette Fnac. Deren Aktien fielen um 2,53 Prozent.

@ dpa.de

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