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PARIS / LONDON - Europas wichtigste Börsen haben sich am Mittwoch ein wenig von ihren jüngsten Verlusten erholen können.

19.04.2017 - 18:53:34

Aktien Europa Schluss: Moderate Erholung - Weitere Verluste in London. Nur in London ging es weiter bergab - hier belasteten die Nachwirkungen der für Juni angesetzten, britischen Neuwahlen und die anhaltend starke Landeswährung, die britische Exporte ins Ausland tendenziell verteuert.

erholte sich zur Wochenmitte um 0,27 Prozent auf 5003,73 Punkte. Noch deutlicher legten die Aktienkurse in Mailand und Madrid zu. Dagegen sank der schon vortags überdurchschnittlich schwache britische FTSE 100 um 0,46 Prozent auf 7114,36 Zähler.

Im Branchenvergleich favorisierten die Anleger Bankenaktien: Der Subindex im marktbreiten Stoxx Europe 600 legte um 1,75 Prozent zu. Händler verwiesen darauf, dass die schweizerische Großbank UBS den europäischen Bankensektor von "Underweight" auf "Neutral" hochgestuft hatte. Hinzu kamen positiv aufgenommene Quartalszahlen der US-Bank Morgan Stanley .

Den Autotiteln gaben Rekord-Absatzzahlen für den März Auftrieb: Der Branchenindex gewann 1,38 Prozent. Am besten schlugen sich die Papiere von Fiat Chrysler , die in Mailand um satte 4,38 Prozent anzogen. Im EuroStoxx verteuerten sich die Titel der deutschen Hersteller Volkswagen und BMW um jeweils knapp 2 Prozent, während Renault und PSA im CAC 40 um 1,78 beziehungsweise 1,38 Prozent zulegten.

Schlusslicht im europäischen Branchentableau waren dagegen die Aktien der Öl- und Gasunternehmen, deren Index 0,67 Prozent verlor. Nach zwischenzeitlichen Gewinnen ging es für die Ölpreise trotz der erneut gesunkenen US-Ölreserven bergab.

Der Index der Lebensmittel- und Getränkehersteller sank um 0,62 Prozent. Gegen den negativen Trend verteuerten sich AB Foods hingegen um 1,29 Prozent - den Briten half ein kräftiger Gewinnanstieg in der ersten Geschäftsjahreshälfte. Burberry-Titel büßten in London fast 8 Prozent ein, nachdem der Luxusgüterhersteller mit seinen Umsatzzahlen zum vierten Geschäftsquartal die Erwartungen enttäuscht hatte.

Europas größter Zulieferer für die Halbleiterindustrie, ASML , konnte die Anleger mit seinem Gewinn- und Umsatzanstieg im ersten Quartal zumindest zeitweise überzeugen. Als die Papiere jedoch bei 124,95 Euro ein Rekordhoch erreichten, setzten Gewinnmitnahmen ein. Zum Schluss standen die Papiere 1,85 Prozent im Minus bei 119,70 Euro und waren damit größter Verlierer im EuroStoxx.

@ dpa.de

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