Stoxx 50, EU0009658160

PARIS / LONDON - Die wichtigsten Börsen Europas haben am Dienstag vom Rekordlauf an der Wall Street und vom Rückenwind von den asiatischen Aktienmärkten profitiert.

22.11.2016 - 11:07:24

Aktien Europa: Weiter aufwärts mit Rückenwind aus den USA und Asien. Steigende Öl- und Metallpreise sorgten vor allem für Kursgewinne in der Bergbaubranche, bei Öl- und Gasunternehmen sowie den Versorgern. Der EuroStoxx 50 stieg am Vormittag um 0,81 Prozent auf 3057,43 Punkte und baute damit seine Vortagesgewinne aus.

ging es am Dienstagvormittag um 0,80 Prozent auf 4565,78 Punkte nach oben. Der britische FTSE-100-Index gewann 0,96 Prozent auf 6843,36 Punkte. Während die europäischen Öl-, Versorger- und Rohstoffsektoren zwischen 1,3 und 3,1 Prozent zulegten, zeigte sich die Freizeitbranche mit minus 0,8 Prozent am schwächsten.

Unter den Einzelwerten ragten im Auswahlindex der Eurozone die Aktien von Essilor unrühmlich hervor. Sie büßten 6,80 Prozent ein. Der Brillenglashersteller kann wegen eines schwachen US-Geschäfts seine Jahresziele nicht länger aufrecht erhalten. Erst wenige Wochen zuvor hatte das Management die Wachstumsprognose noch bekräftigt - allerdings schon mit der Einschränkung, dass zum Erreichen der Ziele ein starkes viertes Quartal nötig sei.

Die Anteilsscheine von Enel nahmen mit plus 4,20 Prozent die EuroStoxx-Spitze ein. Der italienische Energiekonzern will in den nächsten Jahren kräftig sparen und schraubte seine Ziele nach oben. Zudem will sich Enel in den nächsten drei Jahren von Unternehmensteilen trennen und die Erlöse teilweise für zum Rückkauf eigener Aktien nutzen.

In Paris waren die Papiere von ArcelorMittal mit plus 4,65 Prozent Spitzenwert im Cac 40. Händler verwiesen auf Medienberichte, denen zufolge der weltgrößte Stahlhersteller offenbar seine Stahlpreise in der EU anhebt.

Sehr schwach zeigten sich dagegen die Papiere von Richemont mit minus 2,73 Prozent und Swatch mit minus 3,98 Prozent im Schweizer SMI . Auslöser waren erneut schwache Exportzahlen der Schweizer Uhrenindustrie im Oktober.

@ dpa.de