Stoxx 50, EU0009658160

PARIS / LONDON - Die Anleger an den europäischen Börsen haben sich auch am Dienstag nicht aus der Deckung gewagt.

26.09.2017 - 18:31:41

Aktien Europa: Wenig verändert - Nordkorea-Krise sorgt für Zurückhaltung. Die wichtigsten Aktienindizes bewegten sich nur wenig. Angesichts des rhetorischen Schlagabtauschs zwischen den USA und Nordkorea war der Handel diesseits des Atlantiks weiterhin von Zurückhaltung geprägt, auch wenn der wieder schwächelnde Euro die Kurse zuletzt etwas gestützt hat. Eine schwache Gemeinschaftswährung kann die internationale Wettbewerbsfähigkeit europäischer Unternehmen erhöhen.

rückte um 0,03 Prozent auf 5268,76 Punkte vor. Der Londoner FTSE 100 verbuchte ein Minus von 0,21 Prozent auf 7285,74 Punkte. Für den Ibex 35 in Madrid ging es um 0,26 Prozent nach unten.

Die europäischen Börsen litten weiterhin unter einer geringen Handelsaktivität und bewegten sich in einer engen Kursspanne, sagte Marktanalyst David Madden von CMC Markets UK. Der Atomkonflikt zwischen Nordkorea und den USA, die womöglich schwierige Regierungsbildung nach der Bundestagswahl in Deutschland und auch das in Katalonien geplante Referendum über die Unabhängigkeit von Spanien mahnten die Investoren zur Vorsicht, so der Experte.

Europaweit sicherte sich der Sektor der Lebensmittel- und Getränkehersteller mit plus 0,83 Prozent den ersten Platz in der Stoxx-600-Branchenübersicht. Die Anteilscheine von Nestle gewannen 1,79 Prozent. Der von Investorenseite unter Druck geratene Lebensmittelriese will künftig profitabler werden, wie der Konzern auf einem Kapitalmarkttag mitteilte.

Die größten Verluste gab es im Pharmasektor mit minus 0,59 Prozent. Die Papiere von Novo Nordisk büßten 1,62 Prozent ein. Die französische Investmentbank Exane BNP Paribas hatte die Titel bereits am Vorabend auf "Neutral" abgestuft. Nach einem herausfordernden Jahr 2016 sei der Insulinhersteller zwar wieder in der Spur, doch spiegele der Aktienkurs das bereits wider, schrieb Analyst Simon Baker.

Die Alstom-Aktien gewannen in Paris 0,64 Prozent. Der Konzern steht derzeit wegen der möglichen Zusammenlegung seines Zuggeschäfts mit jenem von Siemens im Fokus. Exane BNP Paribas hatte nun die Alstom-Titel von "Underperform" auf "Neutral" hochgestuft. Angesichts der steigenden Bedrohung durch den chinesischen Schienenfahrzeughersteller CRRC könnte eine Fusion der Zugsparten unmittelbar bevorstehen, so Analyst Jonathan Mounsey. Sie dürfte den Unternehmenswert von Alstom deutlich steigern.

@ dpa.de

Amazon wird sich schwarzärgern, aber …

… wir schenken Ihnen den Report „Börsenpsychologie - Markttechnik für Trader“ heute trotzdem kostenfrei. Normalerweise kostet der Report im Onlinehandel 39,99 Euro.

Sie können sich den genialen Report heute jedoch absolut kostenfrei sichern. Wir senden Ihnen den Report vollkommen KOSTENFREI zu.

Jetzt HIER klicken und dank richtigen Timing reich an der Börse werden!