Stoxx 50, EU0009658160

PARIS / LONDON - Der EuroStoxx 50 und schloss 0,30 Prozent höher bei 3523,14 Punkten.

13.09.2017 - 18:24:38

Aktien Europa Schuss: EuroStoxx legt dank des schwachen Euro weiter zu. Damit bewegt sich das Börsenbarometer wieder auf dem Niveau von Anfang August. Eine schwache Gemeinschaftswährung kann die Exportaussichten der Unternehmen der Eurozone verbessern.

gewann 0,16 Prozent auf 5217,59 Zähler. Außerhalb der Eurozone gab der FTSE 100 um 0,28 Prozent auf 7379,70 Punkte nach. Der "Footsie" litt etwas unter deutlichen Verlusten bei den stark gewichteten Minenwerten .

Auch europaweit präsentierte sich die Branche am schwächsten. Nachgebende Metallpreise, etwa von Kupfer und Zink, hatten auf die Stimmung gedrückt. Der Sektor büßte 1,75 Prozent ein, wobei die Aktionäre von Antofagasta in London mit einem Minus von fast 4 Prozent die größten Verluste hinnehmen mussten.

Dagegen stiegen die ebenfalls im "Footsie" notierten Papiere von Easyjet um 0,67 Prozent. Der Billigflieger bietet seinen Kunden mit Hilfe von Partner-Fluggesellschaften nun auch Langstreckenverbindungen nach Kanada an.

In der Schweiz zogen die Anteile des Luxusgüterkonzerns Richemont Aufmerksamkeit auf sich und büßten mehr als 1 Prozent ein. Eine deutlich höhere Nachfrage nach Schmuck hatte zwar in den vergangenen fünf Monaten bis Ende August für ein kräftiges Umsatzplus gesorgt. Allerdings zeigten sich Börsianer enttäuscht vom Europa-Geschäft, so dass es nach dem jüngst guten Lauf der Aktien zu Gewinnmitnahmen gekommen sei.

Die Papiere von Vivendi und Schneider Electric standen wegen positiver Analystenbewertungen im Blick. Vivendi gewannen an der Spitze des EuroStoxx 2,78 Prozent. Für die Papiere von Schneider ging es dahinter um 1,72 Prozent nach oben.

UBS-Analyst Richard Eary hatte die Vivendi-Aktien zum Kauf empfohlen. Die Papiere des Medienkonzerns böten den Anlegern dank des Musikgeschäfts eine attraktive und strukturelle Wachstumsstory. Die Anteilsscheine von Schneider waren vom Analysehaus Oddo Seydler auf "Kaufen" hochgestuft worden.

@ dpa.de

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