Stoxx 50, EU0009658160

PARIS/LONDON - Das Verfassungsreferendum in Italien und die in Österreich anstehende Bundespräsidentenwahl hat die Anleger am europäischen Aktienmarkt am Donnerstag wieder nachdenklich gestimmt.

01.12.2016 - 18:53:24

Europa Schluss: Märkte sorgen sich vor wachsender EU-Gegnerschaft. Der EuroStoxx 50 als Leitindex der Eurozone startete mit einem Minus von 0,68 Prozent und 3030,98 Punkten in den Dezember. Eine weithin erhoffte Jahresendrally ist damit weiterhin nicht in Sicht.

verlor 0,39 Prozent auf 4560,61 Punkte. In London gab der britische FTSE 100 um 0,45 Prozent auf 6752,93 Punkte nach. In Italien jedoch konnte der FTSE MIB seinen jüngsten Erholungsversuch fortsetzen. Das Mailänder Kursbarometer legte am Ende knapp 1 Prozent zu.

Vom weiter steigenden Ölpreis angetrieben, gab es erneute Gewinne bei Öl- und Gasunternehmen. BP-Titel profitierten in London mit plus 2,31 Prozent auch von einer optimistischen Analystenstimme der Credit Suisse. Shell rückten dort außerdem um knapp 2 Prozent vor. In Paris jedoch entwickelten sich Total mit einem nur knappen Plus unterdurchschnittlich, nachdem sich die Schweizer Bank zu dem französischen Unternehmen pessimistischer äußerte.

Neben dem Ölsektor standen auch Minenwerte im Blickfeld des Marktes. Weil Glencore seine Krise für beendet erklärte und demnächst wieder Dividenden zahlen will, stiegen die Aktien in einem freundlichen Branchenumfeld um etwa 1,5 Prozent. Weitere Sektorgrößen wie Anglo American oder BHP Billiton schlossen in London aber mit noch größeren Gewinnen.

Kontinental stark gefragt war der Finanzsektor, dessen Teilindex mehr als ein Prozent zulegte. Intesa Sanpaolo , BNP Paribas , Societe Generale und ING drängelten sich unter den Spitzenwerten im EuroStoxx. In Madrid durften sich die Anleger der Banco Popular über einen Kurssprung um 14 Prozent freuen, nachdem es in einem Bericht hieß, dass sich das Institut derzeit nach einem möglichen Fusionspartner umschaue.

Im Pariser Leitindex Cac 40 profitierten die Aktien des Autobauers Renault mit einem Aufschlag von 1,71 Prozent von einer positiven Analystenstimme. Die australische Bank Macquarie hatte ihnen in einer Ersteinschätzung ein positives Urteil ausgesprochen. Analyst Christian Breitsprecher hob dabei die Allianz mit dem japanischen Autobauer Nissan und die günstige Bewertung positiv hervor.

@ dpa.de

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