S&P 500, US78378X1072

NEW YORK - Trotz sehr träger Bewegungen haben die wichtigsten US-Aktienindizes am Donnerstag erneut Rekordstände erreicht.

12.10.2017 - 20:04:25

Aktien New York: Index-Höchststände bei minimalen Bewegungen. Fallende Ölpreise sowie ein etwas anziehender Dollar hätten für Zurückhaltung unter den Anlegern gesorgt, hieß es im Markt. Größere Schwankungen gab es bei Medien- und Telekomwerten, die erheblich unter Druck gerieten. Neue US-Konjunkturdaten fielen recht unspektakulär aus. So waren die Erzeugerpreise im September erwartungsgemäß um 2,6 Prozent gestiegen. Die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe waren in der vergangenen Woche hingegen stärker gefallen als erwartet.

sank um 0,04 Prozent auf 2554,119 Punkte, hatte zuvor aber ebenfalls einen weiteren Höchststand erreicht. Der technologielastige Nasdaq 100 stieg nach einem Rekordhoch bei 6093 Punkten zuletzt um 0,06 Prozent auf 6084,61 Zähler.

Unternehmensseitig stand die anlaufende US-Berichtssaison mit den Quartalszahlen von JPMorgan und Citigroup im Fokus. Die JPMorgan-Titel verloren 0,7 Prozent, nachdem die größte US-Bank im dritten Jahresviertel trotz einer mauen Entwicklung an der Börse überraschend gut verdient hatte. Die Aktien waren in der Vorwoche auf ein Rekordhoch geklettert und hielten dieses Niveau an den vergangenen Handelstagen in etwa.

Bei der Citigroup reichte es trotz eines überraschend guten Quartalsberichts nur für ein Minus von 2,3 Prozent. Die Anteilscheine hatten es jüngst immerhin auf den höchsten Stand seit fast neun Jahren geschafft. Die US-Großbank konnte durch eine stärkere Kreditvergabe, Sondererlöse und geringere Kosten ihr schwächeres Kapitalmarktgeschäft gut abfedern.

Die Titel von AT&T verloren 4,5 Prozent. Der Telekommunikationskonzern kündigte wegen des zunehmenden Wettbewerbs im Streaming-Geschäft den Verlust von 90 000 Abonnenten seines Videodienstes DirecTV an.

Viacom-Papiere sackten um 2,7 Prozent ab und markierten den niedrigsten Stand seit mehr als acht Jahren. Der Medienkonzern hatte mitgeteilt, dass die Kunden des Kabelnetzbetreibers Charter Communications möglicherweise bald auf die Viacom-Sender MTV, Comedy Central und Nickelodeon verzichten müssen. Denn beide Seiten hätten sich bislang nicht über eine Verlängerung des am 15. Oktober auslaufenden Sendevertrags einigen können, hieß es.

Zudem stuften die Analysten von Guggenheim Securities die Viacom-Aktien herunter. Dies taten sie auch mit den Papieren von Walt Disney. Dessen Anteilscheine verloren als schwächster Dow-Wert 1,5 Prozent.

@ dpa.de

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