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NEW YORK - Eine möglicherweise schneller als erwartete geldpolitische Straffung in den USA hat der Wall Street am Mittwoch nach ihrer jüngsten Rekordhatz den Wind aus den Segeln genommen.

14.12.2016 - 22:36:24

New York Schluss: US-Notenbank stimmt Anleger etwas vorsichtiger. Die Anleger machten erst einmal Kasse. Der Dow Jones Industrial schaffte zwar noch einmal den Sprung auf eine Bestmarke und näherte sich den 20 000 Punkten bis auf rund 34 Zähler, drehte dann aber ins Minus. Am Ende ging es um 0,60 Prozent auf 19 792,53 Punkte nach unten.

(J&J) nach ihrer jüngsten Erholung 0,78 Prozent ein. Der Pharma- und Konsumgüterkonzern hat das Interesse an einer Übernahme des schweizerischen Biotechunternehmens Actelion verloren.

Bei der einstigen Vorzeigebank Wells Fargo nehmen derweil die Probleme kein Ende. Zum zweiten Mal in diesem Jahr haben die amerikanischen Aufsichtsbehörden den Notfallplan des Finanzkonzerns als mangelhaft zurückgewiesen. Wells Fargo muss nun Auflagen in Kauf nehmen bis die Defizite beseitigt sind, wie die US-Notenbank Fed und die Einlagensicherung FDIC mitteilten. Die Anleger reagierte enttäuscht: Das Papier verlor rund 2 Prozent.

HÄNDLER: ABSTUFUNG BELASTET QUALCOMM

Auf den Anteilsscheinen des Halbleiterunternehmens Qualcomm lastete Händlern zufolge eine Abstufung durch die US-Bank JPMorgan . Die Analysten hielten auf dem aktuellen Kursniveau nur noch ein neutrales Votum für angemessen, hieß es. Der Aktienkurs fiel um zweieinhalb Prozent.

Die Aktien des Autobauers General Motors knickten um 3,77 Prozent ein Börsianer verwiesen auf einen Medienbericht, demzufolge China einen US-Autobauer wegen möglicher Preisabsprachen bestrafen könnte. Ein Name wurde allerdings nicht genannt.

Für die Anteilsscheine des Autovermieters Hertz ging es um mehr als 8 Prozent nach unten. Das Unternehmen kündigte den Rücktritt des Vorstandschefs John Tague an. Tags zuvor hatten die Papiere laut einem Händler noch von Spekulationen profitiert, dass der für sein aggressives vorgehen bekannte Investor und Hertz-Großaktionär Carl Icahn das Unternehmen eventuell von der Börse nehmen könnte. Anleger sind schon seit geraumer Zeit mit der Geschäftsentwicklung von Hertz unzufrieden und der Kurs entsprechend auf Talfahrt.

@ dpa.de

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