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NEW YORK - Die Wall Street ist am Montag zurückhaltend in den ersten Handelstag der Woche gestartet.

25.09.2017 - 16:38:38

Aktien New York: Wenig Bewegung - Reden von Notenbankern. Der Dow Jones Industrial gab in der ersten Stunde um 0,07 Prozent auf 22 333,82 Punkte nach. Bereits Ende vergangener Woche hatte die Nordkorea-Krise quasi für einen Kursstillstand gesorgt.

verlor 0,54 Prozent auf 5900,43 Zähler. Alle Indizes bewegen sich damit weiterhin in der Nähe ihrer in der vergangenen Woche erreichten Höchststände.

Konjunkturdaten stehen zum Wochenauftakt keine auf der Agenda, dafür aber Reden der US-Notenbanker William Dudley und Charles Evans. Anleger erhoffen sich davon wie immer Hinweise auf die künftige Geldpolitik der Währungshüter. Derzeit fragen sich die Investoren vor allem, in welcher Geschwindigkeit die Leitzinsen weiter erhöht werden. Dudley, der einflussreiche Präsident der regionalen Notenbank von New York, hatte in seiner Rede die ungewöhnlich schwache Inflation in den USA als vorübergehendes Phänomen bezeichnet. Evans wird erst später sprechen.

Die Bundestagswahl spielte im Grunde keine Rolle am US-Aktienmarkt. Allerdings hinterließ sie Spuren beim Eurokurs , der angesichts des für die Regierungsbildung schwierigen Wahlausgangs unter die Marke von 1,19 US-Dollar gefallen war. Der im Gegenzug stärkere Dollar drückte daher etwas auf die Stimmung am New Yorker Markt, denn die Einnahmen der US-Konzerne im Ausland können dadurch geschmälert werden. In Deutschland hatten am Sonntag die Regierungsparteien aus Union und SPD hohe Verluste hinnehmen müssen. Die CDU blieb aber die stärkste Kraft

Unter den Einzelwerten legten im Dow-Index die Aktien von General Electric (GE) um 0,76 Prozent zu. Der schweizerische Industriekonzern ABB kauft dem Konzern für eine Milliardensumme dessen Sparte für Elektrokomponenten ab. Die Schweizer legen dafür 2,6 Milliarden US-Dollar auf den Tisch. In Zürich rückten die Anteilsscheine von ABB um ein halbes Prozent vor.

Zudem sorgten Analystenkommentare für Bewegung. So hatte die Deutsche Bank die Aktien des Autobauers General Motors zum Kauf empfohlen. GM-Aktien gewannen 2,30 Prozent.

Die Bank Morgan Stanley hatte zudem die Papiere von Colgate-Palmolive auf "Overweight" hochgestuft. Der Konsumgüterhersteller sei derzeit auf einem Niveau bewertet, das sich in der Nähe jenes der strukturell weniger attraktiven Konkurrenten befinde, schrieb dazu Analystin Dara Mohsenian. Dies sei eine selten gute Gelegenheit zum Kauf. Die Expertin glaubt, dass das Umsatzwachstum des US-Konzerns beginnend mit dem Schlussquartal wieder über dem der Wettbewerber liegen wird. Colgate-Palmolive-Anteile waren zuletzt 3,38 Prozent mehr wert als am Freitag.

@ dpa.de

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