S&P 500, US78378X1072

NEW YORK - Die Wall Street hat nach ihrer jüngsten Rekordjagd am Donnerstag eine Atempause eingelegt.

12.10.2017 - 16:50:25

New York: Dow startet verhalten - Nasdaq mit Rekordhoch. Fallende Ölpreise sowie ein etwas anziehender Dollar hätten für Zurückhaltung unter den Anlegern gesorgt, hieß es im Markt. Aktuelle US-Konjunkturdaten fielen recht unspektakulär aus. So waren die Erzeugerpreise im September gegenüber dem Vorjahreszeitraum erwartungsgemäß um 2,6 Prozent gestiegen. Die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe waren in der vergangenen Woche hingegen stärker als erwartet gefallen.

sank am Donnerstag um 0,05 Prozent auf 2553,99 Punkte. Der technologielastige Nasdaq 100 kletterte hingegen auf ein weiteres Rekordhoch bei 6085 Punkten und notierte zuletzt 0,05 Prozent höher bei 6084,53 Zähler.

Unternehmensseitig steht die anlaufende US-Berichtssaison mit den Quartalszahlen von JPMorgan und Citigroup im Fokus. Die JPMorgan-Titel verloren 0,6 Prozent, nachdem die größte US-Bank im dritten Jahresviertel trotz einer mauen Entwicklung an der Börse überraschend gut verdient hatte. Die Aktien waren in der Vorwoche auf ein Rekordhoch geklettert und hielten dieses Niveau an den vergangenen Handelstagen in etwa.

Bei der Citigroup reichte es trotz eines überraschend guten Quartalsberichts nur für ein Minus von 0,9 Prozent. Die Anteilsscheine hatten es jüngst immerhin auf den höchsten Stand seit fast neun Jahren geschafft. Die US-Großbank konnte durch eine stärkere Kreditvergabe, Sondererlöse und geringere Kosten ihr schwächeres Kapitalmarktgeschäft gut abfedern.

Viacom-Papiere sackten bei sehr hohen Handelsvolumina um 4,2 Prozent ab und markierten den niedrigsten Stand seit mehr als acht Jahren. Der Medienkonzern hatte mitgeteilt, dass die Kunden des Kabelnetzbetreibers Charter Communications möglicherweise bald auf die Viacom-Sender MTV, Comedy Central und Nickelodeon verzichten müssen. Denn beide Seiten hätten sich bislang nicht über eine Verlängerung des am 15. Oktober auslaufenden Sendevertrags einigen können, hieß es. Zudem stuften die Analysten von Guggenheim Securities die Aktie auf "Neutral" herunter.

@ dpa.de

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