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NEW YORK - Die Anleger an der Wall Street haben kurz vor der geldpolitischen Entscheidung der US-Notenbank Fed zunächst ruhige Töne angeschlagen.

14.12.2016 - 16:45:24

New York: Anleger warten auf Zinsentscheidung der Fed. Der Leitindex Dow Jones Industrial fiel nach der Rekordjagd der vergangenen Wochen am Mittwoch um moderate 0,14 Prozent auf 19 883,53 Punkte. Erst am Vortag hatte das Börsenbarometer einen Bestwert erklommen und sich im Verlauf der psychologisch wichtigen Marke von 20 000 Punkten bis auf rund 46 Zähler genähert.

rechnen allerdings nicht mit allzu marktbewegenden Äußerungen von Fed-Chefin Janet Yellen. Diejenigen, die auf Kommentare über Änderungen der Geldpolitik infolge einer möglichen neuen Fiskalpolitik hoffen, könnten enttäuscht werden, schrieben sie in einem Morgenkommentar.

Die Aktien von Johnson & Johnson (J&J) setzten ihre jüngste Erholung mit einem Plus von 0,62 Prozent fort, nachdem der Pharma- und Konsumgüterkonzern das Interesse an einer Übernahme des schweizerischen Biotechunternehmens Actelion verloren hat.

Bei der einstigen Vorzeigebank Wells Fargo nehmen derweil die Probleme kein Ende. Zum zweiten Mal in diesem Jahr haben die amerikanischen Aufsichtsbehörden den Notfallplan des Finanzkonzerns als mangelhaft zurückgewiesen. Wells Fargo muss nun Auflagen in Kauf nehmen bis die Defizite beseitigt sind, wie die US-Notenbank Fed und die Einlagensicherung FDIC mitteilten. Die Anleger reagierte enttäuscht: Das Papier verlor 2,45 Prozent.

Auf den Anteilsscheinen des Halbleiterunternehmens Qualcomm lastete Händlern zufolge eine Abstufung durch die US-Bank JPMorgan. Die Analysten hielten auf dem aktuellen Kursniveau nur noch ein neutrales Votum für angemessen, hieß es. Der Aktienkurs fiel um mehr als 1 Prozent.

Für die Aktien des Autovermieters Hertz ging es um rund 5 Prozent nach unten. Das Unternehmen kündigte den Rücktritt des Vorstandschefs John Tague an. Tags zuvor hatten die Papiere laut einem Händler noch von Spekulationen profitiert, dass der für sein aggressives vorgehen bekannte Investor und Hertz-Großaktionär Carl Icahn das Unternehmen eventuell von der Börse nehmen könnte. Anleger sind schon seit geraumer Zeit mit der Geschäftsentwicklung von Hertz unzufrieden und der Kurs entsprechend auf Talfahrt.

@ dpa.de

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