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NEW YORK - Am US-amerikanischen Aktienmarkt haben sich die wichtigsten Indizes am Dienstag im frühen Handel kaum bewegt.

06.12.2016 - 16:32:25

New York: Kaum Bewegung nach Rekordlauf am Vortag. Nachdem der US-Leitindex Dow Jones zum Wochenauftakt bei 19 274 Punkten auf Rekordhoch gestiegen war, werde nun erst einmal durchgeatmet, hieß es mit Blick auf das aktuell kleine Minus von 0,13 Prozent auf 19 190,98 Punkte. Immerhin steht in der kommenden Woche die Leitzinsentscheidung der US-Notenbank Fed auf der Agenda. Eine Zinsanhebung wird nach zahlreichen erfreulichen Konjunkturdaten aus den Vereinigten Staaten bereits allgemein erwartet.

rückte um 0,09 Prozent auf 4782,59 Punkte vor.

Die Konjunkturdaten an diesem Tag fielen überwiegend stark aus und untermauern damit zusätzlich die Erwartung an einen bevorstehenden Zinsschritt: Die US-Industrie hatte im Oktober deutlich mehr Aufträge erhalten als in den Monaten zuvor und die Erwartungen von Bankvolkswirten leicht übertroffen. Vor Handelsstart war bereits ein deutlicher Anstieg der Produktivität im dritten Quartal veröffentlicht worden. Das Defizit in der US-Handelsbilanz fiel indes im Oktober etwas größer als erwartet aus.

Die weiter schwachen Ölpreise drückten zudem etwas auf die Gesamtstimmung. Unter den Einzelwerten im Dow gaben die Aktien von Exxon und Chevron jeweils rund 0,8 Prozent nach. Händler sprachen von einer Gegenbewegung bei den Ölpreisen nach dem jüngst kräftigen Preisanstieg. Seit sich Ende November die Organisation erdölexportierender Länder (Opec) auf eine Kürzung der Fördermenge geeinigt hatte, waren die Preise stark gestiegen. Der Preis für Nordsee-Öl erreichte zu Beginn der Woche den höchsten Stand seit Sommer 2015. Einige Rohstoffexperten hegen allerdings Zweifel am tatsächlichen Kürzungswillen des Ölkartells. Jüngste Umfragen hätten gezeigt, dass die Opec-Ölproduktion im November ein neues Rekordniveau erreicht habe, argumentiert etwa die Commerzbank.

Die Aktien von Johnson & Johnson legten im Dow um 0,31 Prozent zu. Der Pharma- und Konsumgüterhersteller könnte im Werben um den Schweizer Biotechkonzern Actelion Konkurrenz bekommen. Wie die Nachrichtenagentur Bloomberg am späten Montagabend unter Berufung auf informierte Personen berichtete, erwägt der französische Pharmakonzern Sanofi , seinen Hut in den Ring zu werfen. Somit könnte ein Bieterkampf entbrennen.

Zudem soll sich der Telekomkonzern Verizon laut Kreisen mit dem Rechenzentrumsdienstleister Equinix auf den Verkauf von 24 Datenzentren für 3,6 Milliarden US-Dollar verständigt haben. Während die Verizon-Papiere als Favorit im US-Leitindex um 0,90 Prozent zulegten, gewannen die Equinix-Aktien an der Nasdaq 2,56 Prozent.

Spitzenwert im Nasdaq-Auswahlindex waren die Anteilsscheine von Netflix, die um 2,27 Prozent stiegen. Der Streaming-Dienst aktualisiert seine TV-Apps und will mit Vorschau-Videos das Stöbern beim Surfen durch den Netflix-Katalog erleichtern.

@ dpa.de

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