MDAX, DE0008467416

FRANKFURT - Optimistische Signale von der US-Notenbank Fed haben den Dax am Donnerstag gestützt.

25.05.2017 - 10:25:34

Aktien Frankfurt Eröffnung: US-Notenbankprotokoll stützt die Kurse. Im frühen Handel stieg der deutsche Leitindex um 0,13 Prozent auf 12 659,82 Punkte. Damit profitierte er wie zuvor schon die Wall Street und die asiatischen Börsen ein wenig vom am Vorabend veröffentlichten Protokoll zur letzten Fed-Sitzung. Der deutsche Aktienhandel dürfte wegen des Feiertags "Christi Himmelfahrt" indes vergleichsweise ruhig verlaufen.

der mittelgroßen deutschen Unternehmen verlor am Donnerstagvormittag 0,18 Prozent auf 25 034,64 Punkte und der Technologiewerte-Index TecDax sank um 0,11 Prozent auf 2253,65 Zähler. Für den Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 ging es um 0,15 Prozent auf 3581,33 Punkte nach unten.

STUDIEN TREIBEN LINDE UND BRENNTAG AN

An der Dax-Spitze setzte die Lufthansa auch ohne Nachrichten ihren Höhenflug fort: Trotz anziehender Ölpreise, welche tendenziell die Treibstoffkosten für Fluggesellschaften verteuern, legten die Aktien um 1,50 Prozent zu.

Ansonsten bewegten auch wieder Analystenkommentare. Linde profitierten mit plus 1,14 Prozent davon, dass die Deutsche Bank die Titel des Gasekonzerns nun zum Kauf empfiehlt. Analyst Tim Jones hält den Zeitablauf der angestrebten Fusion mit US-Konkurrent Praxair sowie das daraus resultierende Sparpotenzial mittlerweile für besser abschätzbar. Bereits zur Wochenmitte hatten Fortschritte bei der Transaktion für einen Kursschub gesorgt.

Favorit der Anleger im MDax waren die zuletzt gebeutelten Papiere des Chemikalienhändlers Brenntag , die um 0,88 Prozent zulegten. Die starke Marktstellung verschaffe dem Unternehmen in der Branche Kostenvorteile, begründete Analyst Marc Van'T Sant von der US-Bank Citigroup die Wiederaufnahme der Beobachtung der Titel mit einer Kaufempfehlung.

KEIN STADA-BIETERKRIEG - AIXTRON VON US-GESCHÄFTSVERKAUF BEFLÜGELT

Der laut Kreisen abgeblasene Bieterkrieg um den Arzneimittelhersteller Stada ließ dessen Aktien um 0,70 Prozent auf 64,95 Euro sinken. Der chinesische Branchenkollege Shanghai Pharmaceuticals sowie die Finanzinvestoren Advent und Permira hätten sich gegen ein Gebot entschieden, berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen. Die beteiligten Parteien hätten sich nicht über ein neues Gebot einigen können, um die Offerte der Finanzinvestoren Bain und Cinven zu kontern.

Beim angeschlagenen Spezialmaschinenbauer Aixtron sorgte der Verkauf des Geschäfts mit Anlagen zur Fertigung von Speicherchips in den USA für einen Kurssprung von 2,12 Prozent an die TecDax-Spitze. Käufer für die in Kalifornien ansässige Aixtron Inc. sei eine Tochter der südkoreanischen Eugene Technology, die zwischen 45 und 55 Millionen US-Dollar zahlen werde, teilte Aixtron mit. Je nach Bewertung der Vorräte und Vermögensgegenstände schwanke der Preis. Die Behörden müssen dem Verkauf noch zustimmen. Dass der Vorstand keinen Einfluss der Transaktion auf die Jahresziele sieht, wertete ein Börsianer positiv.

ERLEICHTERUNG BEI GRAMMER: HASTOR-MACHTÜBERNAHME SCHEITERT

Daneben blieb der Machtkampf beim Autozulieferer Grammer im Fokus. Die umstrittene Investorenfamilie Hastor war am Mittwochabend auf der Hauptversammlung mit der angestrebten Absetzung des Vorstands und der Neubesetzung des Aufsichtsrats gescheitert. Hastor-Anwalt Franz Enderle kündigte aber bereits Widerspruch gegen sämtliche Beschlüsse an. Die Grammer-Titel zogen deutlich an: Bei Herausrechnung der Dividende von 1,30 Euro je Anteilsschein, die Grammer auf der gestrigen Hauptversammlung an die Aktionäre ausgeschüttet hatte und um die die Aktie nun bereinigt gehandelt wurde, ergab sich gegenüber dem Vortagsschluss im Xetra-Hauptgeschäft ein Kursplus von 0,66 Prozent.

@ dpa.de

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