MDAX, DE0008467416

FRANKFURT - Knapp im Minus hat sich der deutsche Aktienmarkt vor dem "Hexensabbat" präsentiert.

15.09.2017 - 09:50:25

Frankfurt Eröffnung: Verschnaufpause vor 'Hexensabbat'. Der "große Verfalltag", an dem gegen Mittag verschiedene Terminkontrakte auf Indizes und Aktien an der Derivatebörse Eurex auslaufen, kann für starke Kursausschläge sorgen, weshalb sich Investoren kurz zuvor lieber zurückhalten. Ein neuerlicher Raketentest Nordkoreas löste zunächst keine größere Verunsicherung unter den Anlegern aus.

sank um 0,21 Prozent auf 2363,81 Zähler. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 büßte 0,07 Prozent ein.

VERSORGER NACH ANALYSTENSTUDIE IM MINUS

Aus Branchensicht fielen die Aktien der deutschen Energieversorger mit überdurchschnittlichen Einbußen auf. Eine Branchenstudie der Societe Generale nahm ihnen weiteren Wind aus den Segeln. Besonders unter Druck gerieten die Papiere von Innogy mit minus 1,5 Prozent. Uniper-Titel fielen um 1,2 Prozent, jene von Eon um 0,1 Prozent und RWE-Aktien am Dax-Ende um 0,9 Prozent. Der Analyst Lüder Schumacher hatte seine Kaufempfehlungen für Uniper, Eon und RWE nach den deutlichen Kursgewinnen im bisherigen Jahresverlauf gestrichen.

Unter den Einzelwerten standen die Papiere von Aurubis mit einem Minus von 3,4 Prozent am MDax-Ende. Die Schweizer Bank Credit Suisse hatte die Aktien des Kupferherstellers nach ihrem zuletzt starken Lauf von "Outperform" auf "Neutral" abgestuft und das Kursziel von 79,00 auf 72,16 Euro gesenkt. Ob der Kupferproduzent seine starke operative Entwicklung 2018 fortsetzen könne, sei ungewiss, schrieb Analyst James Gurry und reduzierte seine Gewinnprognosen.

DEUTSCHE POST NACH GOLDMAN-HOCHSTUFUNG AN DAX-SPITZE

Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat das Kursziel für Deutsche Post von 39 auf 47 Euro angehoben und die Aktien auf der "Conviction Buy List" belassen. Papiere europäischer Anbieter von Geschäftsdienstleistungen dürften weiterhin ein hohes Ergebniswachstum aufweisen und attraktive Investments bleiben, schrieb Analyst Matija Gergolet. Für die Titel des Logistikkonzerns, die im frühen Handel an der Dax-Spitze 0,5 Prozent gewannen, signalisierte sie ein Kurspotenzial von rund 30 Prozent. Aktuell stehen die Papiere mit 36,45 Euro kurz vor einem weiteren Rekordhoch.

Die zuletzt arg gebeutelten Aktien von Air Berlin setzten ihren Höhenflug am Freitag fort. Nachdem sie am Vortag bereits um 36 Prozent hochgeschossen waren, legten sie nun um weitere 16 Prozent zu. Einen Monat nach dem Insolvenzantrag endet bei der Fluggesellschaft an diesem Freitag die Frist für Angebote der Kaufinteressenten. Air Berlin verhandelt seit Wochen mit der Lufthansa und weiteren Interessenten über den Verkauf von Unternehmensteilen. Eine Entscheidung soll am 25. September, dem Tag nach der Bundestagswahl fallen.

@ dpa.de

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