Aktien, Deutschland

FRANKFURT (dpa-AFX)

22.11.2016 - 07:34:25

dpa-AFX Börsentag auf einen Blick: Im Plus erwartet

am Dienstag abermals Anlauf auf die seit August zu hohe Hürde von 10 800 Punkten nehmen. Der Broker IG taxierte den deutschen Leitindex rund zwei Stunden vor dem Auftakt 0,47 Prozent höher auf 10 735 Punkte. Steigende Preise für Öl und andere Rohstoffe hätten die Laune der Investoren weiter aufgehellt, sagte Analyst Michael McCarthy vom Broker CMC Markets. An der Wall Street hatten die großen Indizes zum Wochenstart Rekordhochs erklommen. An den Börsen Asiens ging es am Dienstag nach oben. Die Rohstoffpreise profitierten auch von der Aussicht auf umfangreiche Maßnahmen zur Ankurbelung der Wirtschaft etwa in den USA unter dem künftigen Präsidenten Donald Trump, hieß es.

USA: - VIERFACH-REKORDHOCH - Zum ersten Mal seit 1999 haben an der Wall Street gleich vier bedeutende Aktienindizes an einem Tag Rekordhochs erreicht. Die Hoffnung auf Konjunkturanreize durch Steuersenkungen und Infrastrukturinvestitionen sowie steigende Ölpreise bescherten dem Dow Jones Industrial, dem breiten S&P-500-Index, dem Techwerte-Index Nasdaq Composite und dem viel beachteten Nebenwerteindex Russell 2000 im Handelsverlauf am Montag frische Bestmarken. Der künftige US-Präsident Donald Trump hatte im Wahlkampf angekündigt, die Wirtschaft mit Hilfe von massiven Konjunkturpaketen ankurbeln zu wollen.

So rückte der Dow Jones Industrial am Ende um 0,47 Prozent auf 18 956,69 Punkte vor. Der US-Leitindex hatte kurz zuvor bei 18 960,76 Punkten sein Rekordhoch erreicht. Der S&P 500 gewann 0,75 Prozent auf 2198,18 Punkte. Seine Bestmarke liegt nun bei 2198,70 Punkten. Beim Auswahlindex Nasdaq Composite stand am Ende ein Plus von 0,89 Prozent auf 5368,860 Punkte zu Buche, nachdem er zuvor bei 5369,826 Punkten den bislang höchsten Stand seiner Geschichte erreicht hatte. Der ebenfalls technologielastige Nasdaq-100-Index indes ist noch ein Stück weit von seinem Rekordhoch entfernt und schloss 1,06 Prozent höher bei 4858,998 Punkten.

ASIEN: - ERNEUT IM PLUS - An den asiatischen Aktienmärkten geht es weiter bergauf. So setzte in Japan der Leitindex Nikkei 225 seine jüngste Rally fort und stieg weitere 0,31 Prozent und baute damit seine Gewinne seit dem Sommertief auf etwas mehr als 22 Prozent aus.

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DAX 10.685,13 0,19%

XDAX 10.710,24 0,41%

EuroSTOXX 50 3.032,97 0,40%

Stoxx50 2.826,09 0,22%

DJIA 18.956,69 0,47%

S&P 500 2.198,18 0,75%

NASDAQ 100 4.859,00 1,06%

Nikkei 225 18.162,94 0,31%

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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

RENTEN: - KONSOLIDIERUNG GEHT WEITER - Mangels wichtiger Datenveröffentlichungen und wegen stabilisierter Indikatoren im Tageschart dürfte sich die Konsolidierung beim Bund-Future nach Einschätzung der Helaba zunächst fortsetzen. Der seit Ende September bestehende Abwärtstrendkanal ist aber intakt. Die Widerstandslinie verläuft heute bei 162,18. Hürden sind zudem bei 161,37, 161,54 und 161,90 zu finden. Unterstützungen lokalisieren wir um 160,00 und bei 159,14.

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Bund-Future 160,86 0,03%

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DEVISEN: - LEICHT IM PLUS - Der Kurs des Euro hat sich am am Dienstag im frühen Handel weiter über der Marke von 1,06 Dollar gehalten. Die europäische Gemeinschaftswährung stand zuletzt bei 1,0632 Dollar. Im asiatischen Handel war der Euro zu Wochenbeginn noch bis auf 1,0579 Dollar gefallen, hatte sich dann aber im Laufe des Handels erholt und beendete den Montagshandel mit Notierungen über 1,06 Dollar.

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(Alle Kurse 7:15 Uhr)

Euro/USD 1,0625 -0,01%

USD/Yen 110,84 -0,19%

Euro/Yen 117,76 -0,19%

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ROHÖL - ERNEUTES PLUS - Die Ölpreise haben am Dienstag ihre Kursgewinne vom Wochenstart ausgebaut. Im frühen Handel kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Januar 49,53 US-Dollar. Das waren 63 Cent mehr als am Montag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im Dezember stieg um 62 Cent auf 48,86 Dollar. Wie schon am Montag profitieren die Ölpreise von größerer Zuversicht mit Blick auf eine Förderkürzung des Ölkartells Opec. Die Kürzung ist im Grundsatz beschlossen, es muss aber noch festgelegt werden, wie die Kürzung auf die Kartellmitglieder verteilt wird.

@ dpa.de

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