DAX, DE0008469008

FRANKFURT - Die Nordkorea-Krise und die Ungewissheit über die Regierungsbildung nach der Bundestagswahl sprechen am Dienstag gegen steigende Kurse am deutschen Aktienmarkt.

26.09.2017 - 09:54:36

Aktien Frankfurt Ausblick: Nordkorea und politische Ungewissheit bremsen Kurse. Eine Stunde vor Eröffnung am Dienstag stand der X-Dax wurde zuletzt prozentual unverändert erwartet.

verlor 0,33 Prozent auf 2401,79 Zähler. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 handelte 0,15 Prozent niedriger auf 3532,39 Punkte.

THYSSENKRUPP STOCKT KAPITAL AUF

Marktanalyst Michael Hewson von CMC Markets UK macht die politische Unsicherheit nach der Bundestagswahl für die Zurückhaltung der Anleger verantwortlich. "Abgesehen von einem Scheitern von Angela Merkel (CDU) hätte es für die politische Stabilität nicht schlimmer kommen können", so Hewson. Eine schnelle Regierungsbildung sei unwahrscheinlich, zumal die Landtagswahl in Niedersachsen in gut zwei Wochen zunächst wohl Priorität genieße.

Unternehmensseitig steht einmal mehr Thyssenkrupp im Fokus. Der Industriekonzern hat sich nach der Einigung auf eine Fusion der europäischen Stahlsparte mit der von Tata Steel gut eine Milliarde Euro am Kapitalmarkt besorgt. Der Kurs verlor als einer der schwächsten Dax-Werte 1,1 Prozent auf 24,40 Euro und fiel somit nahe an den Platzierungspreis von 24,30 Euro je Aktie. Mit dem frischen Kapital will der Konzern das Wachstum im Industriegütergeschäft forcieren.

MERCK NACH KAUFEMPFEHLUNG AN DAX-SPITZE

Die Immobiliengesellschaft Deutsche Wohnen hat am Morgen Wandelschuldverschreibungen über 800 Millionen Euro am Markt platziert. Vorbörslich hatten die Aktien noch nachgegeben, auf Xetra stiegen sie dann jedoch um 3 Prozent auf den höchsten Kurs seit mehr als zehn Jahren. Mit der Kapitalmaßnahme macht das Unternehmen die Finanzierung günstiger.

Daneben bewegen vor allem Kommentare von Analysten die Kurse. Eine Kaufempfehlung der Großbank UBS für die Merck-Aktien ließ diese um 1,6 Prozent an die Spitze des Dax steigen. Am Markt werde das Wachstumspotenzial der Darmstädter im Chemiegeschäft unterschätzt, lautete die Begründung der Bank.

ABSTUFUNG MACHT AURUBIS ZUM GRÖSSTEN KURSVERLIERER

Eine Abstufung der Aurubis -Aktie von "Kaufen" auf "Verkaufen" durch das Bankhaus Lampe drückt den Kurs der Kupferschmelze um mehr als 6 Prozent nach unten. Sie war damit größter Verlierer aller deutschen Standardwerte. Die Credit Suisse hat unterdessen die Aktien von Evonik von "Neutral" auf "Outperform" hochgestuft. Der Kurs stieg um 1,2 Prozent. Telefonica Deutschland verteuerten sich nach einer Hochstufung um 2,6 Prozent.

@ dpa.de

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