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FRANKFURT - Die Anleger am deutschen Aktienmarkt haben zum Wochenschluss keine großen Sprünge mehr gewagt.

08.09.2017 - 12:07:24

Aktien Frankfurt: Anleger halten sich zum Wochenschluss zurück. Der deutsche Leitindex Dax machte zwar bis zum Freitagmittag anfängliche Verluste wett, stand zuletzt aber lediglich 0,06 Prozent höher bei 12 304,27 Punkten.

der mittelgroßen Werte gab am Freitagmittag um 0,19 Prozent auf 24 764,32 Punkte nach. Der Technologiewerte-Index TecDax sank um 0,40 Prozent auf 2327,32 Zähler. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 trat zuletzt nahezu auf der Stelle.

Im Blick behielten die Anleger auch die jüngsten Wetterextreme und Naturkatastrophen. So schwächte sich der Hurrikan "Irma" auf seinem Weg durch die Karibik zwar von einem Sturm der höchsten Warnstufe fünf auf Stufe vier ab, bleibt damit aber weiter sehr gefährlich. Zudem wurde Mexiko von einem der bisher schwersten Erdbeben erschüttert.

THYSSENKRUPP AN DER DAX-SPITZE

Derweil blieb Investment-Analyst Uwe Streich von der Landesbank Baden-Württemberg mit Blick auf den Dax optimistisch: "Falls der Konflikt um Nordkorea nicht eskaliert und es weiter 'nur' bei Kriegsrhetorik und Säbelrasseln bleibt, besteht die berechtigte Hoffnung, dass sich der September 2017 - allen Unkenrufen zum Trotz - von seiner besseren Seite zeigen könnte." Statistisch betrachtet gilt der September als schwächster Börsenmonat des Jahres.

Im Dax hatten am Freitag die Aktien von Thyssenkrupp mit einem Plus von gut 2 Prozent die Nase vorn. Der Industriekonzern hatte tags zuvor mit dem endgültigen Abschluss des Verkaufs seines brasilianischen Stahlwerks einen Schlussstrich unter eine milliardenschwere Fehlinvestition gezogen. Analyst Bastian Synagowitz von der Deutschen Bank sprach nun von einem wichtigem Schritt, der die finanzielle Belastung und die Unsicherheit um die Umstrukturierung des Unternehmens verringere.

LEONI SACKEN AB

Derweil zog eine Verkaufsempfehlung der Schweizer Großbank UBS die Papiere des Kabelherstellers Leoni um rund 6,5 Prozent nach unten. Damit waren sie der mit Abstand schwächste Wert im MDax. Analyst Julian Radlinger hält die Anteilsscheine des auf die Autoindustrie ausgerichteten Unternehmens für massiv überbewertet. Die allgemeine Erwartung sei falsch, dass in Elektrofahrzeugen letztlich mehr Kabel verbaut würden als in Autos mit Verbrennungsmotor.

Im TecDax waren die Aktien des Mobilfunkers Drillisch zwischenzeitlich auf ein Rekordhoch geklettert und lagen zuletzt an der Index-Spitze mehr als 1 Prozent im Plus. Analystin Heike Pauls von der Commerzbank betonte das Potenzial durch Einspareffekte angesichts des Schulterschlusses mit dem Telekomkonzern United Internet und empfahl die Drillisch-Papiere zum Kauf./la/das

Von Lutz Alexander, dpa-AFX

@ dpa.de

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