MDAX, DE0008467416

FRANKFURT - Die Anleger am deutschen Aktienmarkt bleiben unentschlossen.

10.10.2016 - 10:11:24

Frankfurt Eröffnung: Dax-Anleger sind unentschlossen. Die Kurse schwankten am Montagmorgen, wobei sich die Ausschläge insgesamt in Grenzen hielten. Die Richtungssuche dauere an, kommentierten die Experten der Helaba den Start in die neue Woche.

zuletzt unverändert bei 10 490,84 Punkten. Der Index der mittelgroßen Unternehmen MDax notierte 0,30 Prozent höher bei 21 338,85 Zählern. Für den Technologiewerte-Index TecDax ging es um 0,34 Prozent auf 1799,90 Punkte hoch. Beim Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 gab es ein Minus von 0,08 Prozent.

Seit Wochen schon tritt der Dax unter dem Strich nahezu auf der Stelle. Investoren erhoffen sich in den kommenden Tagen frische Impulse durch die anlaufende Quartalsberichtssaison der Unternehmen. Am Montag waren kursrelevante Nachrichten aber noch Mangelware. Positives kam allerdings vom deutschen Außenhandel: Die Exporte stiegen so stark wie seit sechs Jahren nicht mehr.

DEUTSCHE BANK UNTER DRUCK

Im Fokus bleibt hierzulande die Deutsche Bank . Die Furcht vor einer hohen Strafe in den USA scheint bei den Aktionären des größten deutschen Geldhauses wieder zuzunehmen. Die Papiere sackten als schwächster Dax-Wert um 2,77 Prozent ab. Der "Bild am Sonntag" zufolge gelang Konzernchef John Cryan keine Einigung beim Spitzentreffen mit der US-Justiz. Es ging dabei um Hypothekengeschäfte aus Zeiten vor der Finanzkrise.

Die Aktien der jüngst an die Börse gebrachten RWE-Ökostromtochter Innogy verloren 0,42 Prozent auf 35,85 Euro. Damit kosteten sie etwas weniger als am Freitag, als sie exakt auf der Höhe des Ausgabekurses von 36 Euro aus dem Handel gegangen waren. Die HSBC sowie die Commerzbank starteten ihre Bewertung für die Papiere mit "Hold". Während die Commerzbank das Kursziel bei 34,50 setzte, sieht die HSBC bei einem Ziel von 39 Euro deutlich höheres Potenzial. Kepler Chevreux nahm die Bewertung mit "Reduce" und einem Kursziel von lediglich 34 Euro auf.

Für die Anteile des Mutterkonzerns RWE ging es um weitere 1,68 Prozent runter, nachdem die Papiere bereits am Freitag nach dem Innogy-Börsengang um mehr als 7 Prozent eingebrochen waren. Commerzbank-Analystin Tanja Markloff verwies auf politische Risiken und eine Überschuss-Verwässerung infolge des Verkaufs von Innogy-Anteilen. Die Expertin zieht die Innogy-Aktien wegen attraktiverer Unternehmensgewinne und Dividendenperspektiven denen von RWE vor.

ANHEBUNG DER JAHRESZIELE BEFLÜGELT NEMETSCHEK

An die Dax-Spitze schoben sich die Aktien des Fernsehsenders ProSiebenSat.1 mit einem Aufschlag von gut eineinhalb Prozent. Händler verwiesen dazu auf eine Kaufempfehlung durch das Analysehaus Kepler Cheuvreux.

Eine Anhebung der Jahresziele bescherte den Titeln des Bausoftware-Spezialisten Nemetschek ein Kursplus von mehr als 5 Prozent. Damit waren sie der eindeutige Favorit im TecDax.

@ dpa.de

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