MDAX, DE0008467416

FRANKFURT - Der Dax hat sich nach dem schwankungsreichen Vortag wieder in die Gewinnzone vorgearbeitet.

18.01.2017 - 10:17:24

Frankfurt Eröffnung: Dax hält sich knapp im Plus. Allzu große Sprünge nach oben verhinderte aber der starke Euro , der Exporte von Unternehmen in Länder außerhalb der Europäischen Union erschweren kann. Im frühen Handel am Mittwoch rückte der deutsche Leitindex um 0,15 Prozent auf 11 556,84 Punkte vor. Tags zuvor war das Börsenbarometer vor der Grundsatzrede der britischen Premierministerin Theresa May zum Brexit zunächst bis auf 11 425 Punkte eingeknickt, bevor es sich dynamisch erholte und nur leicht im Minus schloss.

legte um 0,10 Prozent auf 1837,82 Punkte zu. Weitere Unterstützung erhielt der deutsche Aktienmarkt vom überwiegend freundlichen Handel in Asien.

Unter den Einzelwerten büßten die Aktien der Lufthansa einen Teil ihre deutlichen Vortagesgewinne wieder ein und fielen um 0,64 Prozent. Börsianer verwiesen auf Geschäftszahlen und Aussagen des Branchenkollegen United Continental . Die US-Fluggesellschaft hatte im abgelaufenen Quartal zwar mehr verdient als Experten erwartet hatten. Die Aussagen des Unternehmens zur Entwicklung des Umsatzes im laufenden Quartal jedoch enttäuschten eher.

EON UND GERRESHEIMER ZIEHEN AN

Zudem bewegten Analystenkommentare die Kurse. So stiegen die Aktien von Eon an der Dax-Spitze um rund 1,5 Prozent und notieren damit wieder auf dem Niveau von September letzten Jahres. Die britische Bank Barclays hatte sich positiv zu den Papieren des Versorgers geäußert. Im Kielwasser dessen gewannen die Anteilsscheine des Wettbewerbers RWE knapp 1 Prozent.

Im MDax hatten die Papiere von Gerresheimer mit einem Plus von gut 5 Prozent klar die Nase vorn. Die Deutsche Bank hatte die Aktien zum Kauf empfohlen. Analyst Falko Friedrichs begründete dies mit deren aktuell günstiger Bewertung und verbesserten Margenperspektiven des Verpackungsspezialisten.

SAF HOLLAND SACKEN AB

Schlusslicht im SDax der gering kapitalisierten Werte waren die Aktien von SAF Holland mit einem Minus von rund 4,5 Prozent. Der Lkw-Zulieferer hatte am Vorabend angekündigt, wegen der fortgesetzt schwachen Entwicklung der nordamerikanischen Truck- und Trailermärkte Produktionsstandorte in den USA zusammenlegen zu wollen.

@ dpa.de

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