DAX, DE0008469008

FRANKFURT - Am deutschen Aktienmarkt stehen nach den jüngsten Rekorden im Dax , MDax und SDax die Chancen auf weitere Kursgewinne auch in der neuen Woche gut.

09.10.2017 - 05:48:24

WOCHENAUSBLICK: Weiter gute Stimmung nach dem Dax-Rekord

zum Dollar erhalten. Eine schwächere Gemeinschaftswährung kann die Exportchancen deutscher Unternehmen verbessern, was sich wiederum positiv auf deren Aktienkurse auswirken kann. Der Dollar hatte zuletzt an Stärke gewonnen. Als Treiber erwiesen sich gute Konjunkturdaten aus den Vereinigten Staaten sowie die Aussicht auf eine weitere Leitzinserhöhung durch die US-Notenbank Fed noch in diesem Jahr. Das zur Wochenmitte anstehende Protokoll der jüngsten Fed-Sitzung könnte neue Hinweise zu den Plänen der Währungshüter geben.

Der jüngste US-Arbeitsmarktbericht für den Monat September dürfte laut Helaba ungeachtet der enttäuschenden Beschäftigungsentwicklung die Spekulationen um eine Zinsanhebung forcieren. Denn den deutlich stärker als erwartet gestiegenen Stundenlöhnen komme ein höheres Gewicht zu. Zusammen mit der Erwerbs- und der Unterbeschäftigungsquote wiesen sie auf einen robusten Arbeitsmarkt hin und der Beschäftigungsrückgang sollte angesichts der negativen Auswirkungen der jüngsten Wirbelstürme relativiert werden.

Wie es um die Wirtschaft in den Vereinigten Staaten bestellt ist, dürften am Freitag der neuen Woche auch die US-Einzelhandelsumsätze im September zeigen. Laut der Commerzbank sollten die Zahlen einmal mehr bestätigen, dass die US-Wirtschaft kräftig expandiert. Auch die Inflation in den USA dürfte angezogen haben, allerdings in erster Linie wegen des gestiegenen Benzinpreises, so die Experten des Instituts. Daten hierzu werden ebenfalls am Freitag erwartet. In Deutschland steht konjunkturseitig am Montag die Industrieproduktion im Fokus. Die Commerzbank glaubt, dass sie im August vor allem wegen des Sondereffektes der Sommerferien deutlich gestiegen ist.

Der Katalonienkonflikt schwelt im Hintergrund weiter und bringt bislang allenfalls den spanischen Aktienmarkt etwas außer Tritt. Ansonsten werde für den Gesamtmarkt die Krise zwischen Barcelona und Madrid wegen der katalanischen Abspaltungsbestrebungen von Spanien kaum als ernsthaftes Risiko angesehen, sagte Analyst Milan Cutkovic vom Handelshaus AxiTrader. Auch Analyst Stanzl glaubt nicht, dass es zu Ansteckungseffekten von spanischen Anleihemärkten für Gesamteuropa kommen könnte.

Den Konflikt, wenn auch nur regional, behalten Anleger dennoch im Auge, zumal er letztlich doch weitere Kreise zieht. So haben inzwischen erste Unternehmen, insbesondere Banken, ihre Abwanderung aus Katalonien angekündigt. Die ursprünglich für die Unabhängigkeitserklärung vorgesehene Sitzung des katalanischen Parlamentes am Montag ist zwar nach dem Verbot durch das spanische Verfassungsgericht abgesagt worden. Dafür wird nun aber der Chef der katalanischen Regionalregierung, Carles Puigdemont, am Dienstag Stellung zur "aktuellen politischen Lage" beziehen. Ob er dabei die Unabhängigkeit postulieren will, ist unbekannt.

Den jüngsten Rekordlauf beim Dax hat die Katalonienkrise jedenfalls nicht stoppen können. Und auch für eine Fortsetzung der Kursrally sind laut Cutkovic die Grundlagen gegeben: "Die Konjunktur läuft weiterhin gut, während der Euro unter Druck steht", so der Experte.

Fallen nun auch noch die Geschäftszahlen der Unternehmen positiv aus, dürfte dies den Aktienmarkt zusätzlich anschieben. Die Berichtssaison steht vor den Türen. In den USA veröffentlichen am Donnerstag die Großbanken JPMorgan Chase und Citigroup ihren Quartalsbericht. Am Freitag folgen die Geschäftszahlen der Bank of America und von Wells Fargo .

Hierzulande gewähren am Mittwoch der Spezialverpackungshersteller Gerresheimer und am Donnerstag der Zuckerproduzent Südzucker , beide aus dem MDax, Einblicke in die Bücher. Zudem steht ein weiterer Börsengang an: Der Batteriespezialist Voltabox , eine Tochtergesellschaft des Automobilzulieferers Paragon , wagt am Freitag (13. Oktober) den Schritt aufs Parkett./ajx/la/jha/he

Von Achim Jüngling, dpa-AFX

@ dpa.de

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