MDAX, DE0008467416

FRANKFURT - Am deutschen Aktienmarkt sind die Blicke am Freitag nach unten gerichtet.

18.08.2017 - 12:08:43

Aktien Frankfurt Eröffnung: Dax weiter im Rückwärtsgang nach Vortagsverlusten. Der Dax knüpfte zu Wochenschluss an seine Verluste vom Donnerstag an und fiel in den ersten Handelsminuten um gut 1 Prozent auf 12 085,76 Punkte. Neben der Terrorangst nach dem Anschlag in Barcelona wirkte sich dabei auch die Unsicherheit um die Wirtschaftspolitik von US-Präsident Donald Trump belastend aus.

daraufhin am Vorabend den größten Tagesverlust seit drei Monaten erlitten.

WOCHENGEWINN IN SICHT

Die dreitägige Erholungsrally, die den Dax am Mittwoch noch an die 12 300 Punkte herangeführt hatte, liegt mit dem nun zweiten Verlusttag vorerst wieder bei den Akten. Dank der Kursgewinne zu Wochenbeginn steuert der Leitindex im Wochenverlauf aber immer noch auf einen Aufschlag von fast 1 Prozent zu.

Mit dem Dax begaben sich am Freitag auch seine Indexkollegen auf Talfahrt. Für den MDax der mittelgroßen deutschen Werte ging es um 0,61 Prozent auf 24 747,77 Punkte bergab, und der Technologiewerte-Index TecDax büßte sogar 0,96 Prozent auf 2248,48 Zähler ein. Auch der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 gab um rund 1 Prozent nach.

REISEBRANCHE LEIDET UNTER TERRORANGST

Unternehmensmeldungen blieben am Freitag rar. Der Terroranschlag hinterließ europaweit vor allem in der Reise- und Freizeitbranche seine Spuren - unter anderem bei Fluggesellschaften, sodass die Lufthansa-Aktien im Dax um 0,85 Prozent nachgaben. "Barcelona ist eines der beliebtesten Reiseziele Europas", sagte ein Händler. Mit Anschlägen in stark besuchten Touristenzentren versuchten die Attentäter gezielt, für Schrecken zu sorgen.

Nach unten ging es außerdem im europaweiten Finanzsektor. Die Aktie der Deutschen Bank zum Beispiel fiel um fast 1 Prozent. Händler verwiesen darauf, dass der Sektor in einem unsicheren Marktumfeld besonders leide. Auch sorge man sich vermehrt um das Versprechen von Trump, in den USA für gelockerte Finanzmarktregeln zu sorgen.

Stada KLETTERN IM MDAX

Ansonsten zog die Stada-Aktie wegen des Übernahmeangebots der Finanzinvestoren Bain und Cinven weiter die Aufmerksamkeit auf sich. Eine Kreise-Meldung, wonach Großaktionär Paul Singer vor dem Fristablauf seine Zustimmung signalisiert haben soll, trieb die Aktien an der Max-Spitze um mehr als 5 Prozent nach oben. Sie kletterten mit 67,50 Euro sogar über den Angebotspreis von 66,25 Euro. Laut Händlern bekommen Spekulanten, die zuvor auf fallende Kurse gesetzt hatten, mittlerweile kalte Füße. Sie müssten sich nun eindecken, hieß es.

Am MDax-Ende dagegen lagen die Bilfinger -Aktien mit Abgaben von fast 2 Prozent. Ein Händler verwies angesichts der Abwärtstendenz darauf, dass die Aktie einer der Börsenlieblinge in der Trump-Rally gewesen sei. Neuerdings litten sie daher nun unter den Zweifeln an den vom US-Präsidenten versprochenen milliardenschweren Infrastrukturprojekten. Ähnlich begründeten Börsianer auch Abgaben im Stahlsektor: Thyssenkrupp waren daraufhin mit Abgaben von 1,72 Prozent der zuletzt schwächste Dax-Wert.

VTG UND BERTRANDT UNTER DRUCK

Unter den Kleinwerten im SDax begaben sich VTG mit fast 5 Prozent auf Talfahrt, nachdem der Waggonvermieter und Logistikdienstleister mit seiner angepassten Gewinnprognose enttäuschte. Auch Bertrandt-Aktien sanken dort um etwas mehr als 4 Prozent. Am Markt wurde dies mit einer gestrichenen Kaufempfehlung von Warburg Research begründet.

@ dpa.de

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