MDAX, DE0008467416

FRANKFURT - Am deutschen Aktienmarkt halten sich die Anleger kurz vor Ostern weiterhin zurück.

11.04.2017 - 10:17:23

Frankfurt Eröffnung: Stillstand vor Ostern - Dialog bricht ein. Der deutsche Leitindex Dax fiel am Dienstag um 0,06 Prozent auf 12 192,84 Punkte, nachdem er sich bereits zu Wochenbeginn von seiner lustlosen Seite gezeigt hatte. Gleichwohl bleibt das Rekordhoch bei gut 12 390 Punkten in Sichtweite.

ging es leicht nach unten. Der Index der mittelgroßen Unternehmen MDax legte indes am Dienstag um 0,22 Prozent auf 24 251,59 Zähler zu.

WARTEN AUF ZEW-INDEX

Der Markt sei jüngst etwas trendlos, erklärte Anlagestratege Christoph Geyer von der Commerzbank. Scheinbar trauten die Investoren dem Dax vorerst weder eine neue Bestmarke noch einen deutlicheren Rückschlag zu. Grundsätzlich sieht Analyst Ralf Umlauf von der Landesbank Helaba aber eine gute Stimmung an den Finanzmärkten. Politische Risiken wie die Wahlen in Frankreich, der "Brexit" oder US-Präsident Donald Trump schienen weiterhin keine große Rolle zu spielen.

Am späten Vormittag richten sich die Blicke der Anleger dann erst einmal auf die ZEW-Konjunkturerwartungen. Für den April rechnete Investmentanalystin Antje Laschewski von der Landesbank Baden-Württemberg mit einer Verbesserung der Stimmung und prognostizieren nach einem März-Wert von 12,8 einen Stand von 15 Punkten.

VERKAUFSEMPFEHLUNG VON LAMPE SCHOCKT DIALOG-ANLEGER

Unter den Einzelwerten schockte die Verkaufsempfehlung des Bankhauses Lampe für die Aktien von Dialog Semiconductor die Anleger: Die Papiere des Halbleiterherstellers brachen am TecDax-Ende um zuletzt rund 29 Prozent auf 33,985 Euro ein. Im Sog dessen verloren die Anteilsscheine des Branchenkollegen Infineon mehr als 1 Prozent.

Analyst Karsten Iltgen zufolge gibt es starke Hinweise darauf, dass der wichtige Dialog-Kunde Apple eigene integrierte Schaltkreise für das Strommanagement entwickelt und damit die Chips des TecDax-Unternehmens zumindest teilweise ersetzen könnte. Ob Apple erfolgreich sein werde, sei offen, doch entstehe dadurch Unsicherheit für Dialog Semiconductor, schrieb Iltgen.

LUFTHANSA AN DER DAX-SPITZE

Spitzenreiter im MDax waren die Anteilsscheine von K+S mit einem Gewinn von gut 3 Prozent. Börsianer verwiesen auf einen Medienbericht, demzufolge die Kali-Vermarktungsgesellschaft Canpotex in China bei den Verhandlungen über den neuen Jahresvertrag auf deutliche Preiserhöhungen dränge. Dies habe die Hoffnung auf eine Kalipreiserholung geweckt.

Die Nase vorn im Dax hatten die Papiere der Lufthansa mit einem Gewinn von knapp 1 Prozent, nachdem sich die französische Bank Exane BNP Paribas positiv zu den Anteilsscheinen geäußert hatte. Die Fluggesellschaft entwickele sich besser als von ihm erwartet, schrieb Analyst James Hollins. Sie habe mit der anstehenden Einigung mit ihren Piloten einen historischen Meilenstein in der Befriedung ihrer Belegschaft erreicht und über einen soliden Jahresstart berichtet.

@ dpa.de

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