Finanzplanung, Estate Planning

Deutschland ist ein Land der Erben.

18.07.2017 - 15:47:00

FPSB Deutschland: Erbschaft rechtzeitig angehen - Vermögens- und Nachlassplanung schafft Klarheit. Und einer aktuellen Studie zufolge werden immer größere Vermögenswerte an die nächste Generation übergeben. So hat jede fünfte Erbschaft in Deutschland einen Wert von mehr als einer Viertelmillion Euro, hat das Marktforschungsinstitut YouGov herausgefunden.

Frankfurt am Main (pts028/18.07.2017/15:45) - Deutschland ist ein Land der Erben. Und einer aktuellen Studie zufolge werden immer größere Vermögenswerte an die nächste Generation übergeben. So hat jede fünfte Erbschaft in Deutschland einen Wert von mehr als einer Viertelmillion Euro, hat das Marktforschungsinstitut YouGov herausgefunden.

"Angesichts der enormen Summen, die künftig vererbt werden, ist es unbedingt ratsam, rechtzeitig die Beratungsleistung eines Estate Planners in Anspruch zu nehmen", sagt Professor Dr. Rolf Tilmes, Vorstandsvorsitzender des Financial Planning Standards Board Deutschland e.V. (FPSB Deutschland). Professionelle Finanzplaner, wie die vom FPSB Deutschland zertifizierten CERTIFIED FINANCIAL PLANNER® (CFP®-Zertifikatsträger) und Certified Foundation and Estate Planner (CFEP®-Zertifikatsträger), können bei der ganzheitlichen Vermögens- und Nachlassplanung helfen.

Der repräsentativen Studie der Quirin Privatbank und des Marktforschungsinstituts YouGov zufolge ist das Thema Erbschaft in Deutschland viel bedeutender als gemeinhin angenommen. Mehr als jeder dritte Erwachsene hierzulande hat schon einmal geerbt, von den über 55-Jährigen sogar mehr als die Hälfte. Und vier von zehn Deutschen wollen künftig mehr als 100.000 Euro vererben, jeder fünfte Deutsche kann in der Zukunft sogar mit einer Erbschaft von mehr als 250.000 Euro rechnen, so das Ergebnis der Studie.

"Die Themen Erben und Vererben sind aber leider häufig innerhalb der Familie echte Tabuthemen", sagt Prof. Tilmes. Kaum jemand redet offen darüber. Die Bereitschaft, sich mit dem Thema Erbschaft zu befassen, ist gering. Die Folge: "Viele Vermögensinhaber haben kein eigenes Testament, und falls doch, ist dies häufig unwirksam oder falsch gestaltet", sagt Tilmes. Diese Nachlässigkeit mit der Erbschaftsplanung kann fatale Folgen haben. Denn nur in den seltensten Fällen regelt im Todesfall das gesetzliche Erbrecht den Nachlass zu Zufriedenheit aller.

"Wenn der Verstorbene nicht zu Lebzeiten eine Erbregelung trifft, entsteht in den meisten Fällen eine Erbengemeinschaft", erläutert Tilmes, der auch Wissenschaftlicher Leiter des PFI Private Finance Institute / EBS Finanzakademie der EBS Business School, Oestrich-Winkel, ist. "Das bedeutet, dass die Erben nur gemeinschaftlich über das Vermögen und einzelne Nachlassgegenstände verfügen können."

Besonders bei Sachwerten kann dann eine gütliche Einigung schwierig werden, allen voran bei Immobilien. Die werden bei den Erbschaften ohnehin immer bedeutender. Bisher waren laut der Studie Häuser, Grundstücke oder Wohnungen bundesweit in jedem dritten Erbe enthalten. Künftig geht rund die Hälfte der Befragten davon aus, dass Immobilien zur Erbschaft gehören werden. "Unsere Beratungspraxis zeigt: Je komplizierter und verworrener die Vermögenssituation ist, desto mehr Planung und Struktur sind erforderlich - und das frühzeitig", sagt Tilmes.

Deutsches Erbrecht bietet Gestaltungsmöglichkeiten

"Entscheidend ist es, die Nachlassplanung stets an die Lebenssituation sowie auch an die aktuelle Gesetzeslage anzupassen", sagt der FPSB-Vorstand. Für den Erblasser und die Erben ist es wichtig, nicht nur die Rechte und Pflichten im Erbfall, sondern auch die zahlreichen Gestaltungsmöglichkeiten im deutschen Erbrecht zu kennen, um frühzeitig zu handeln. Eine solch rechtzeitige Planung schafft Klarheit und bereitet die Angehörigen auf das vor, was im Erbschaftsfall auf sie zukommt. Wohlhabende, die dies nicht rechtzeitig tun, müssen dagegen einen größeren Anteil ihres Vermögens in Form von Erbschaftsteuern an den Fiskus abtreten. Das lässt sich mit überlegter und frühzeitiger Planung aber deutlich verringern.

Deshalb ist es für Vermögende ratsam, rechtzeitig die Beratungsleistung eines Estate Planners zum ganzheitlichen Vermögensübergangs-Management in Anspruch zu nehmen. Estate Planning ist der Fachbegriff, der die Beratung für den Vermögensübergang zwischen den Generationen beschreibt.

"Estate Planning geht weit über die reinen steuerlichen oder rechtlichen Aspekte der Vermögensnachfolge hinaus, sondern will ganzheitlich und umfassend auch die wirtschaftlichen und finanziellen Auswirkungen des Vermögensübergangs planen und managen", erläutert Tilmes. Die Professionals fungieren auch als Schnittstelle zwischen dem Vermögensinhaber als Erblasser und den Erben sowie potenziellen weiteren Beratern wie Rechtsanwälte oder Steuerberater. Die vom FPSB Deutschland zertifizierten Nachfolgeplaner als CFEP®-Zertifikatsträger garantieren aufgrund ihrer umfassenden Qualifikation und langjährigen Berufserfahrung höchste Qualität.

Über den FPSB Deutschland e.V. Der Financial Planning Standards Board Deutschland e.V. (FPSB Deutschland) mit Sitz in Frankfurt am Main ist seit 1997 Mitglied im internationalen Netzwerk des FPSB Financial Planning Standards Board Ltd., dem weltweiten Zusammenschluss aller nationalen CFP-Organisationen mit über 170.000 CERTIFIED FINANCIAL PLANNER (CFP®-Zertifikatsträger) in 26 Ländern. Nach dem Zusammenschluss mit der European Financial Planning Association Deutschland (EFPA Deutschland) e. V. halten hierzulande rund 2.000 Professionals 3.529 Zertifikate als CERTIFIED FINANCIAL PLANNER® (CFP®-Zertifikatsträger), European Financial Advisor (EFA) und Certified Foundation and Estate Planner (CFEP).

Die CFP®-Zertifikatsträger zählen in Deutschland mit ihrem umfassenden und ständig aktualisierten Fachwissen zur Elite in der Finanzdienstleistungsbranche. Sie sind im Durchschnitt knapp 45 Jahre alt. Knapp 20 Prozent der CFP®- und CFEP®-Zertifikatsträger sind weiblichen Geschlechts. Rund 60 Prozent der Zertifikatsträger sind als Finanz- und Nachlassplaner bei Banken tätig, die restlichen 40 Prozent sind freie Berater.

Der FPSB steht weltweit für den höchsten Standard in Finanzberatung und Finanzplanung. Erklärtes Ziel ist die Etablierung und Sicherstellung der Beratungsqualität auf hohem Niveau mittels national und international anerkannter Zertifizierungsstandards zum Nutzen der Verbraucher. Diese Standards werden durch die Akkreditierung von Qualifizierungsprogrammen sowie durch die Lizenzierung von Finanzberatern, die die akkreditierten Weiterbildungsprogramme und entsprechende Prüfungen erfolgreich absolviert haben, sichergestellt. Außerdem bietet der FPSB Deutschland den European Financial Advisor (EFA) als europaweit normierte Zertifizierung neben dem weltweit anerkannten CFP®-Zertifikat an.

Darüber hinaus hat der FPSB Deutschland als Prüf- und Begutachtungsstelle für DIN CERTCO und Austrian Standards Plus 1.483 Personen nach DIN ISO 22222 (Privater Finanzplaner) zertifiziert.

Weitere Informationen erhalten Sie unter: http://www.fpsb.de

(Ende)

Aussender: Financial Planning Standards Board Deutschland e.V. Ansprechpartner: Iris Albrecht Tel.: +49 681 410 98 06 10 E-Mail: presse@fpsb.de Website: www.fpsb.de

Frankfurt am Main (pts028/18.07.2017/15:45)

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