WIG-30, PL9999999375

BUDAPEST / WARSCHAU / PRAG / MOSKAU - Die wichtigsten osteuropäischen Aktienmärkte sind am Mittwoch der moderat freundlichen Stimmung an Europas Leitbörsen gefolgt.

08.03.2017 - 19:42:24

Aktien Osteuropa Schluss: Moderate Gewinne - Kein Handel in Moskau. In Moskau fand wegen des Internationalen Frauentags kein Börsenhandel statt.

An der Warschauer Börse legte der Wig-30-Index um 0,50 Prozent auf 2557,90 Punkte zu. Der breiter gefasste Wig-Index gewann 0,05 Prozent auf 58 559,14 Punkte.

Der geldpolitische Ausschuss der polnischen Nationalbank hat die Leitzinsen unverändert gelassen. Die Währungshüter begründeten die Entscheidung mit der moderaten Lage der Weltwirtschaft und den gemischten Konjunkturindikatoren in wichtigen Absatzmärkten. In Polen selbst war die Wirtschaftsleistung im vierten Quartal 2016 im Vergleich zum Quartal davor leicht gestiegen.

Die Aktien des Transportkonzerns PKP Cargo gaben 0,92 Prozent ab. Die Analysten der Raiffeisen Centrobank hatten zwar ihr Kursziel für die PKP-Anteilscheine von 44 auf 53 Zloty angehoben, ihr Anlagevotum aufgrund des kürzlichen Kursanstiegs allerdings von "Hold" auf "Reduce" gesenkt.

Deutlich geschwächt schlossen die Papiere der PKO Bank mit einem Minus von 1,71 Prozent. Die Titel des polnischen IT-Konzerns Asseco verloren 2,05 Prozent. Klar fester gingen hingegen die Anteilscheine von Grupa Lotos (plus 4,10 Prozent) und der Alior Bank (plus 4,56 Prozent) aus dem Handel.

In Prag stieg der tschechische Leitindex PX um 0,06 Prozent auf 972,24 Punkte. Das Handelsvolumen lag bei 0,73 (Vortag: 0,49) Milliarden tschechischen Kronen.

Die tschechische Nationalbank (CNB) hatte im Januar 2017 bisher am massivsten seit Beginn der Interventionen gegen die heimische Währung eingegriffen. Um sie schwächer zu halten, kaufte die CNB für 391 Milliarden Kronen (14,5 Mrd. Euro) die europäische Gemeinschaftswährung. Den bisherigen Monatsrekord hatte es mit 202 Milliarden Kronen im November 2013gegeben, als die CNB mit den Interventionen begonnen hatte, wie aus der Devisen-Statistik der Notenbank hervorgeht.

Bei den PX-Einzelwerten zeigten sich vor allem die Anteilscheine von Unipetrol (plus 1,14 Prozent), die tschechischen Notierungen der beiden österreichischen Konzerne VIG (plus 1,34 Prozent) und Erste Group (plus 1,28 Prozent) sowie der Spirituosenkonzern Stock (plus 1,82 Prozent) mit Kursgewinnen.

Deutlich im Minus schlossen hingegen die Aktien des Wettanbieters Fortuna (minus 2,17 Prozent), die noch mit klarem Abstand hinter dem vorletzten PX-Wert TMR (minus 1,46 Prozent) und der Moneta Money Bank (minus 0,87 Prozent) notierten.

Die Budapester Börse ging ebenfalls mit einem Plus aus dem Handel: Der ungarische Leitindex Bux stieg um 0,32 Prozent auf 32 547,37 Punkte. Das Handelsvolumen belief sich auf 9,45 (Vortag: 12,0) Milliarden Forint.

Die Verbraucherpreise in Ungarn waren im Februar im Vergleich zum Januar um 0,4 Prozent gestiegen. Im Jahresvergleich hatte die Inflationsrate weiter auf 2,9 Prozent von 2,3 Prozent im Monat davor zugelegt. Ökonomen hatten lediglich mit einem Anstieg auf 2,8 Prozent gerechnet. Analysten der Erste Bank rechnen damit, dass der Anstieg der Verbraucherpreise im März seinen Jahreshöhepunkt erreichen wird und die ungarische Nationalbank vorerst keine großen geldpolitischen Maßnahmen ergreifen wird.

Erneut deutlich fester schlossen die Aktien der Mischkonzerne Konzum und Opimus. Am Vortag hatten die beiden eine strategische Partnerschaft angekündigt. Konzum gewannen am Mittwoch 20 und Opimus 13,85 Prozent. Bereits am Dienstag hatten beide Werte mit einem Plus im jeweils zweistelligen Prozentbereich geschlossen.

Auch die Papiere des Software und IT-Konzerns OTT-One gewannen am Mittwoch klar: Sie gingen 16,13 Prozent höher aus dem Handel.

@ dpa.de

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