DAX, DE0008469008

FRANKFURT - Viel Aufwärtspotenzial räumen Deutschlands öffentliche Banken dem Dax im Mittel in den kommenden zwölf Monaten nicht mehr ein.

15.11.2017 - 12:24:39

Öffentliche Banken Deutschlands trauen dem Dax nicht mehr viel zu. Die Kursprognosen von sechs Geldinstituten sehen den Leitindex im November 2018 im Durchschnitt bei gut 13 400 Punkten, wie aus einer Mitteilung des Bundesverbands Öffentlicher Banken Deutschlands (VÖB) vom Mittwoch hervorgeht. Das wäre vom aktuellen Niveau ein Zugewinn von eher mageren 4 Prozent. Zum Vergleich: Im laufenden Börsenjahr steht für den Dax ein Plus von 12 Prozent zu Buche.

Zwar dürften die konjunkturellen und geldpolitischen Rahmenbedingungen weiter stützend für die Börsen wirken. Nach der Kursrally in diesem Jahr notierten Aktien mittlerweile jedoch auf einem hohen Niveau. "Schlechte Nachrichten bezüglich der weiteren Gewinnentwicklungen oder konjunkturelle Dämpfer könnten dann schnell zu Kurskorrekturen führen", lautete eine Begründung des Verbands für die Vorsicht der Geldhäuser.

Den größten Optimismus unter den beteiligten Instituten legt die Landesbank Baden-Württemberg an den Tag: Die Stuttgarter prognostizierten den Dax in zwölf Monaten bei 14 000 Punkten. Die konjunkturellen Frühindikatoren zeichneten ein weiterhin sehr robustes Bild, vor allem für Nordamerika und Europa. "In diesem Szenario dürfte auch die Gewinnentwicklung der börsennotierten Unternehmen aufwärts gerichtet bleiben, wenngleich die Dynamik etwas abnehmen sollte", urteilte der Aktienstratege Frank Klumpp.

Zurückhaltender zeigte sich Marktstratege Markus Reinwand von der Helaba, der zufolge der deutsche Leitindex in den kommenden zwölf Monaten bis auf 12 700 Zähler nachgeben dürfte. Indikatoren für die Stimmung an den Börsen bewegten sich inzwischen im "Überhitzungsbereich". Aktien, die der Konjunktur in der Regel rund ein halbes Jahr vorausliefen, hätten die positive wirtschaftliche Entwicklung in der Eurozone bereits "mehr als hinreichend gewürdigt". Bei den Prognosen für die Gewinne der kommenden zwölf Monate überwögen sogar die negativen Revisionen.

Immerhin dürften sich dem Verband zufolge deutsche und auch europäische Aktien in Zukunft besser schlagen als in den USA. Denn die Wall Street sei zum einen noch höher bewertet und zum anderen dürfte die US-Notenbank Fed die geldpolitischen Zügel weiter anziehen. So lautete die durchschnittliche Prognose der Banken für den Dow Jones Index bis zum November kommenden Jahres auf 22 560 Zähler - ein Minus von knapp 4 Prozent.

@ dpa.de

Amazon wird sich schwarzärgern, aber …

… wir schenken Ihnen den Report „Börsenpsychologie - Markttechnik für Trader“ heute trotzdem kostenfrei. Normalerweise kostet der Report im Onlinehandel 39,99 Euro.

Sie können sich den genialen Report heute jedoch absolut kostenfrei sichern. Wir senden Ihnen den Report vollkommen KOSTENFREI zu.

Jetzt HIER klicken und dank richtigen Timing reich an der Börse werden!

Weitere Meldungen

DAX-FLASH: Dax dürfte zaghaften Erholungsversuch zunächst fortsetzen. Der Broker IG taxierte den Index rund zwei Stunden vor dem Auftakt auf 13 066 Punkte und damit 0,14 Prozent über seinem Vortagesschluss. Ob der jüngste Rückschlag damit vorbei ist, bleibt indes offen. Womöglich befinde der Dax sich lediglich in einer kurzen Verschnaufpause auf dem Weg nach unten, erklärte Analyst Timo Emden von DailyFX Germany. Zu groß laste die Angst vor größeren Kurskorrekturen auf der Stimmung. FRANKFURT - Der Dax dürfte am Freitag an seine Vortageserholung anknüpfen. (Boerse, 17.11.2017 - 07:26) weiterlesen...

DAX-FLASH: Moderate Erholung erwartet vor Verbraucherpreisdaten. Der Broker IG taxierte den deutschen Leitindex rund zwei Stunden vor dem Auftakt auf 13 013 Punkte und damit 0,28 Prozent über seinem Schlusskurs am Mittwoch. FRANKFURT - Nach fünf Verlusttagen in Folge zeichnet sich für den Dax am Donnerstag eine Stabilisierung ab. (Boerse, 16.11.2017 - 07:24) weiterlesen...

Aktien Frankfurt Schluss: Dax fällt den fünften Börsentag in Folge. Belastet von einem steigenden Eurokurs gab der Dax bereits den fünften Handelstag in Folge nach. Als die Gemeinschaftswährung die Verluste zum US-Dollar am Nachmittag jedoch fast komplett wieder aufholte, grenzten auch die Aktien die Verluste wieder ein. Am Ende stand für den Dax noch ein Minus von 0,44 Prozent auf 12 976,37 Punkte zu Buche. FRANKFURT - Der deutsche Aktienmarkt hat sich am Mittwoch erneut auf dem Rückzug befunden. (Boerse, 15.11.2017 - 18:12) weiterlesen...

DAX-FLASH: Weiter abwärts - Test der 13 000-Punkte-Marke. Der Broker IG taxierte den deutschen Leitindex rund zwei Stunden vor dem Auftakt 0,25 Prozent tiefer auf 13 001 Zähler. FRANKFURT - Der Dax dürfte sich zur Wochenmitte zunächst weiter zurückziehen und erneut die runde Marke von 13 000 Punkten testen. (Boerse, 15.11.2017 - 07:24) weiterlesen...

Aktien Frankfurt Schluss: Steigender Eurokurs bremst Dax aus. Die Anleger scheuten wieder das Risiko und zogen sich an die Seitenlinie zurück. Der Dax , der anfangs noch positiv auf das starke Wirtschaftswachstum in Deutschland reagiert hatte, gab am Schluss um 0,31 Prozent auf 13 033,48 Punkte nach. Eine starke Gemeinschaftswährung kann Exporte außerhalb der Eurozone erschweren. FRANKFURT - Der steigende Eurokurs hat am Dienstag den Erholungsversuch am deutschen Aktienmarkt abgewürgt. (Boerse, 14.11.2017 - 18:21) weiterlesen...

ANALYSE/Deutsche Bank: Vorerst keine großen Sprünge am deutschen Aktienmarkt. Die Bewertung des deutschen Aktienmarkts hinkt der europäischen Wirtschaftsentwicklung nicht mehr hinterher, wie Analyst Wolf von Rotberg und seine Kollegen in einer Studie vom Dienstag schrieben. Zudem ließe sich die Hausse auch nicht mehr mit dem günstigen Euro erklären. Weil sie in den nächsten Monaten daher eine unterdurchschnittliche Entwicklung erwarten, stuften die Marktstrategen den deutschen Aktienmarkt von "Overweight" auf "Underweight" ab. FRANKFURT - Die Dax-Rally der letzten drei Monate dürfte nach Einschätzung der Deutschen Bank langsam an Fahrt verlieren. (Boerse, 14.11.2017 - 10:30) weiterlesen...