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FRANKFURT - Der Kurs des Euro ist am Freitag nach der Veröffentlichung wichtiger US-Konjunkturdaten zeitweise kräftig gestiegen.

13.10.2017 - 16:56:25

Devisen: Eurokurs steigt nach US-Inflationsdaten. Am Nachmittag erreichte die Gemeinschaftswährung ein Tageshoch bei 1,1875 US-Dollar. Zuletzt fiel der Euro aber wieder auf 1,1843 Dollar. Er stand damit nur etwas höher als am Morgen. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,1810 (Donnerstag: 1,1856) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8467 (0,8435) Euro.

Den entscheidenden Impuls für den Handel am Devisenmarkt lieferten neue Inflationsdaten aus den USA. Während der Euro vor der Veröffentlichung der Konjunkturzahlen noch knapp über die Marke von 1,18 Dollar notiert hatte, sprang der Kurs in wenigen Minuten um mehr als einen halben Cent nach oben. In den USA war die Inflation im September wegen der Folgen des Hurrikans "Harvey" zwar gestiegen, aber nicht so stark wie erwartet.

Ein vergleichsweise kräftiger Anstieg der Benzinpreise hatte die US-Inflation im September auf 2,2 Prozent getrieben. Die Kernrate der Verbraucherpreise, bei der Preise für Energie und Nahrungsmittel herausgerechnet werden, lag aber nur bei 1,7 Prozent. In den USA sind die Währungshüter der Notenbank Fed zunehmend besorgt über die vergleichsweise schwache Preisentwicklung. Die aktuellen Daten liefern daher "keinen Rückenwind für Zinserhöhungen", kommentierte Experte Stefan Kipar von der BayernLB. Die Aussicht auf nur zögerliche Zinserhöhungen belasteten den Dollarkurs und verliehen dem Euro im Gegenzug Auftrieb.

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,88980 (0,90235) britische Pfund, 132,49 (133,12) japanische Yen und 1,1533 (1,1552) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold wurde in London am Nachmittag mit 1299,60 (1290,25) Dollar gefixt.

@ dpa.de

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