EUR/USD, EU0009652759

FRANKFURT - Am Devisenmarkt ist am Mittwoch erneut ein Erholungsversuch des Euro vorerst gescheitert.

30.11.2016 - 16:57:24

Devisen: Starke US-Konjunkturdaten drücken Euro unter 1,06 US-Dollar. Im Nachmittagshandel drückten besser als erwartet ausgefallene US-Konjunkturdaten den Kurs der Gemeinschaftswährung wieder unter 1,06 US-Dollar. Nachdem der Euro zeitweise bis auf ein Tageshoch bei 1,0667 Dollar steigen konnte, fiel er zuletzt auf 1,0597 Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,0635 (Dienstag: 1,0576) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,9403 (0,9455) Euro.

Gleich mehrere Konjunkturdaten aus den USA waren im Handelsverlauf besser als erwartet ausgefallen und sorgten für Auftrieb beim US-Dollar, während der Euro wieder unter Druck geriet. Im November hatte die Zahl der Beschäftigten im Privatsektor der Vereinigten Staaten um 216 000 zugelegt, während der Markt nur mit einem Zuwachs um 170 000 Stellen gerechnet hatte. Die Daten des privaten ADP-Instituts gelten als wichtiger Hinweis für den offiziellen Arbeitsmarktbericht der Regierung, der am Freitag veröffentlicht wird.

Außerdem wurden Daten zu den Einnahmen und Ausgaben der privaten Haushalte und zur Preisentwicklung in den USA veröffentlicht. "Die Zahlen sind als robust einzustufen und an einer Zinserhöhung durch die US-Notenbank Fed Mitte Dezember dürfte kein Zweifel aufkommen", kommentierte Experte Ralf Umlauf von der Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba). In den vergangenen Handelstagen hatte die Aussicht auf steigende Zinsen in den USA bei einer gleichzeitig extrem lockeren Geldpolitik der EZB den Euro mehrfach deutlich belastet.

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,85250 (0,84815) britische Pfund, 120,48 (119,48) japanische Yen und 1,0803 (1,0752) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold wurde in London am Nachmittag mit 1178,10 (1186,55) Dollar gefixt. Ein Kilogramm Gold kostete 35 270,00 (35 400,00) Euro.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Devisen: Euro etwas schwächer - Gegenbewegung beim Dollar. Zuletzt kostete die Gemeinschaftswährung im New Yorker Handel 1,0662 US-Dollar und damit fast einen halben Cent weniger als im frühen europäischen Geschäft. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs auf 1,0664 (Dienstag: 1,0684) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,9377 (0,9360) Euro. NEW YORK - Der Euro hat am Mittwoch einen kleinen Teil seiner deutlichen Gewinne vom Vortag abgegeben. (Boerse, 18.01.2017 - 21:05) weiterlesen...

Devisen: Euro etwas schwächer - Dollar legt zu. Am späten Nachmittag kostete die Gemeinschaftswährung 1,0690 US-Dollar und damit etwas weniger als am Morgen. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,0664 (Dienstag: 1,0684) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,9377 (0,9360) Euro. FRANKFURT - Der Euro hat am Mittwoch einen kleinen Teil seiner deutlichen Gewinne vom Vortag abgegeben. (Boerse, 18.01.2017 - 17:00) weiterlesen...

Devisen: Euro gibt leicht nach. Gegen Mittag kostete die Gemeinschaftswährung 1,0680 US-Dollar und damit etwas weniger als am Dienstag. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Dienstagnachmittag auf 1,0684 Dollar festgesetzt. FRANKFURT - Der Euro hat am Mittwoch einen Teil seiner deutlichen Kursgewinne vom Vortag abgegeben. (Boerse, 18.01.2017 - 13:32) weiterlesen...

Devisen: Eurokurs etwas schwächer nach deutlichen Vortagesgewinnen. Am Morgen wurde die Gemeinschaftswährung bei 1,0681 US-Dollar gehandelt und damit etwas tiefer als am Vortag, als der Kurs zeitweise bei 1,0719 Dollar den höchsten Stand seit Anfang Dezember erreicht hatte. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs zuletzt am Dienstagnachmittag auf 1,0684 Dollar festgesetzt. FRANKFURT - Der Euro hat am Mittwoch einen Teil der deutlichen Kursgewinne vom Vortag wieder abgegeben. (Boerse, 18.01.2017 - 08:14) weiterlesen...

Devisen: Eurokurs auf höchstem Stand seit Anfang Dezember. Am Nachmittag wurde die Gemeinschaftswährung mit 1,0697 Dollar noch rund einen Cent höher gehandelt als in der Nacht. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs auf 1,0684 (Montag: 1,0594) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,9360 (0,9439) Euro. FRANKFURT - Der Kurs des Euro hat am Dienstag deutlich zugelegt und ist zwischenzeitlich mit 1,0719 US-Dollar auf den höchsten Stand seit Anfang Dezember geklettert. (Boerse, 17.01.2017 - 16:59) weiterlesen...

ZEW-Konjunkturerwartungen zeigen guten Jahresstart. Der entsprechende Indikator des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) sei im Januar um 2,8 Punkte auf 16,6 Zähler gestiegen, teilte das ZEW am Dienstag in Mannheim mit. Damit erreichte das Konjunkturbarometer den höchsten Stand seit vergangenem Juni. Bankvolkswirte hatten allerdings mit einem stärkeren Anstieg auf 18,4 Punkte gerechnet. MANNHEIM - Die Konjunkturerwartungen deutscher Finanzexperten haben sich zu Beginn des Jahres verbessert und Hoffnungen auf einen starken Auftakt ins Konjunkturjahr 2017 geweckt. (Wirtschaft, 17.01.2017 - 12:52) weiterlesen...