Wacker Neuson SE, DE000WACK012

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16.03.2017 - 10:01:38

Wacker Neuson SE: Wacker Neuson für 2017 optimistisch

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DGAP-News: Wacker Neuson SE / Schlagwort(e): Jahresergebnis/Prognose

16.03.2017 / 09:57

Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.

Wacker Neuson für 2017 optimistisch

(München, 16. März 2017) Der internationale Baugeräte- und

Kompaktmaschinen-hersteller mit Hauptsitz in München konnte im Geschäftsjahr

2016 sein Umsatzniveau - in einem schwierigen Marktumfeld - halten.

Allerdings wurde die Profitabilität durch Krisen in wichtigen Branchen und

Regionen beeinträchtigt. Für 2017 gibt das Unternehmen einen positiven

Ausblick und rechnet wieder mit Umsatz- und Ergebniswachstum.

Umsatz 2016 mit 1,36 Mrd. Euro auf Vorjahresniveau

2016 war für die meisten weltweit tätigen Maschinenbauer ein

herausforderndes Jahr mit regionalen Umsatz- und Ergebniseinbußen. "Auch wir

konnten uns den Schwierigkeiten in unseren Märkten nicht entziehen - vor

allem unser Nordamerika-Geschäft und dort insbesondere der Umsatz mit

Baugeräten war 2016 rückläufig. Zudem war die Nachfrage für kompakte

Maschinen für die europäische Landwirtschaft schwach", erläutert Cem

Peksaglam, Vorstandsvorsitzender der Wacker Neuson SE und führt fort:

"Umsatztreiber im vergangenen Jahr war die Kernregion Europa, in der wir im

Umsatz erstmals die Milliardengrenze überschreiten konnten. Damit gelang es,

insgesamt das Umsatzniveau des Vorjahres zu erreichen."

Mit 1,36 Mrd. Euro lag der Konzernumsatz 2016 währungsbereinigt um 0,3

Prozent über, nominal um 1 Prozent unter dem Vorjahreswert (2015: 1,38 Mrd.

Euro).

Entwicklung der Profitabilität

Die krisengebeutelten Schwellenmärkte und Industrien sowie Sondereffekte

wirkten sich negativ auf die Ergebnisentwicklung aus: Das Ergebnis vor

Zinsen und Steuern (EBIT) ging um 15 Prozent auf 88,1 Mio. Euro zurück, die

EBIT-Marge sank auf 6,5 Prozent (2015: 103,6 Mio. Euro; 7,5 Prozent). Die im

August 2016 angepasste Prognose konnte der Konzern somit am unteren Rand

einhalten. Der Jahresüberschuss erreichte 56,8 Mio. Euro (2015: 66,2 Mio.

Euro). Das Nettoergebnis pro Aktie lag bei 0,81 Euro (2015: 0,94 Euro).

In 2016 wurden wichtige Investitionen getätigt. "Wir haben im vergangenen

Jahr - trotz des wirtschaftlichen Gegenwindes - wichtige Projekte für die

Stärkung unserer Zukunftsfähigkeit angestoßen: Unsere internationale

Expansion konnten wir 2016 mit einem neuen Werk in Brasilien und dem

Spatenstich für eine Produktionsstätte in China weiter vorantreiben. Wir

sind davon überzeugt, dass eine nachhaltig erfolgreiche Bearbeitung dieser

stetig wachsenden Märkte eine regionale Präsenz, auch in Entwicklung und

Fertigung, erfordert", erklärt Peksaglam. Weitere zukunftsweisende Projekte

waren die Zusammenführung der Ersatzteilversorgung aller

Kompaktmaschinenwerke in Europa in einem Zentrallager in Nürnberg, die

Einführung einer neuen eCommerce-Plattform für Händler und Endkunden, der

Ausbau der Zero-Emission-Produktlinie und die Verlagerung des Forschungs-

und Entwicklungszentrums für Baugeräte von München ins Produktionswerk nach

Reichertshofen. So wurden die Organisation und Leistungsfähigkeit insgesamt

gestärkt, um die wachsenden globalen Herausforderungen der nächsten Jahre

besser zu bewältigen.

Dividendenvorschlag

Vorstand und Aufsichtsrat werden der Hauptversammlung, die am 30. Mai 2017

in München stattfindet, die Zahlung einer Dividende in Höhe von 0,50 Euro je

dividendenberechtigter Stückaktie vorschlagen. Damit entspricht die

Dividende der der beiden Vorjahre, es sollen insgesamt 35,1 Mio. Euro.

ausgeschüttet werden. Dies entspricht einer Ausschüttungsquote von rund 62

Prozent gemessen am Konzernjahresüberschuss 2016. "Damit unterstreichen wir

die Kontinuität für unsere Aktionäre auch in einer für das Unternehmen

angespannten Periode", kommentiert Peksaglam.

Optimistischer Ausblick auf 2017

Der Konzern will seinen Expansionskurs fortsetzen und erwartet eine positive

Entwicklung im Jahr 2017. "Für 2017 sind wir optimistisch, weil das

Vertrauen unserer Kunden insgesamt zugenommen hat. Wir gehen davon aus, dass

sich wichtige Märkte wie Nordamerika wieder deutlich besser für uns

entwickeln werden", erläutert Peksaglam. "Unsere Märkte sind zweifelsfrei

zyklisch, ein Auf und Ab ist uns nicht fremd. Wir rechnen damit, nach den

letzten schwierigen 18 Monaten, 2017 wieder wachsen und auch unser Ergebnis

steigern zu können. Unsere Auftragsbücher sind gut gefüllt", fasst Peksaglam

zusammen.

Für das Jahr 2017 rechnet das Unternehmen mit einem Umsatz zwischen 1,40 und

1,45 Mrd. Euro, was einem Umsatzwachstum von 3 bis 7 Prozent zum Vorjahr

entspricht. Damit wird eine Verbesserung der EBIT-Marge auf 7,5 bis 8,5

Prozent angestrebt (2016: 6,5 Prozent). Der Konzern plant in 2017

Gesamtinvestitionen in Höhe von rund 120 Mio. Euro (2016: 107 Mio. Euro).

Tabelle: Umsatz- und Ertragslage

Kennzahlen in Mio. GJ 2016 GJ 2015 Verände- Q4 Q4 Verände-

EUR rung 2016 2015 rung

Umsatz 1.361,4 1.375,3 -1,0% 347,9 357,9 -2,8%

EBIT 88,1 103,6 -15,0% 18,1 22,4 -19,2%

EBIT-Marge in % 6,5 7,5 -1,0PP 5,2 6,3 -1,1PP

Periodenergebnis 56,8 66,2 -14,2% 11,1 12,4 -10,5%

(nach Minderheiten)

Ihr Ansprechpartner:

Wacker Neuson SE

Katrin Yvonne Neuffer

Leiterin Unternehmenskommunikation/

Investor Relations

Preußenstraße 41

80809 München

Tel. +49-(0)89-35402-173

katrin.neuffer@wackerneuson.com

www.wackerneusongroup.com

Die Wacker Neuson Group ist ein international tätiger Unternehmensverbund

mit über 50 Tochterunternehmen und 140 eigenen Vertriebs- und

Servicestationen. Als ein führender Hersteller von Baugeräten und

Kompaktmaschinen bietet der Konzern seinen Kunden weltweit ein breites

Produktprogramm, umfangreiche Service- und Dienstleistungsangebote sowie

eine leistungsfähige Ersatzteilversorgung. Zur Wacker Neuson Group gehören

die Produktmarken Wacker Neuson, Kramer und Weidemann. Das Leistungsangebot

richtet sich vor allem an Kunden aus dem Bauhauptgewerbe, dem Garten- und

Landschaftsbau, der Landwirtschaft, den Kommunen, der Recycling- und

Energiebranche sowie an Bahnbetriebe und Industrieunternehmen. Der Konzern

erzielte im Jahr 2016 einen Umsatz von 1,36 Mrd. Euro und beschäftigt rund

4.800 Mitarbeiter weltweit.

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