Deutsche Wohnen SE, DE000A0HN5C6

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11.08.2017 - 07:03:33

Deutsche Wohnen SE: Zwischenergebnis zum 30. Juni 2017 - Deutsche Wohnen mit deutlicher Wertsteigerung

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DGAP-News: Deutsche Wohnen SE / Schlagwort(e): Halbjahresergebnis

Deutsche Wohnen SE: Zwischenergebnis zum 30. Juni 2017 - Deutsche Wohnen mit

deutlicher Wertsteigerung

11.08.2017 / 07:00

Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.

Zwischenergebnis zum 30. Juni 2017

Deutsche Wohnen mit deutlicher Wertsteigerung

* Anstieg des FFO I um 11 % auf rund EUR 221 Mio. bzw. EUR 0,63 pro Aktie

* Aufwertung des Portfolios um knapp EUR 900 Mio.

* Steigerung des EPRA NAV um 6 % auf EUR 31,42 pro Aktie

* Deutliche Ausweitung der Investitionen in die nachhaltige

Bestandsentwicklung

Frankfurt am Main/Berlin, 11. August 2017. Die Deutsche Wohnen hat das erste

Halbjahr 2017 mit einem Konzerngewinn von EUR 672,0 Mio. (H1 2016: EUR 647,2

Mio.) abgeschlossen. Das höhere Betriebsergebnis (EBITDA) sowie die

Aufwertung des Portfolios von knapp EUR 900 Mio. waren wesentliche Faktoren

für die Ergebnissteigerung gegenüber dem Vorjahr. Der FFO I (Funds from

Operations, operatives Ergebnis nach laufenden Zinsen und Steuern) hat sich

im Vorjahresvergleich um 11 % auf EUR 220,8 Mio. erhöht (H1 2016: EUR 198,7

Mio.). Je Aktie stieg der FFO I (unverwässert) um knapp 7 % auf EUR 0,63.

Der EPRA NAV (unverwässert) erhöhte sich um 6 % auf EUR 31,42 je Aktie (31.

Dezember 2016: EUR 29,68 je Aktie). Der Verschuldungsgrad des Konzerns (Loan

to Value Ratio) reduzierte sich leicht auf 36,9 % (31. Dezember 2016: 37,7

%) und liegt damit im Zielkorridor von 35 % bis 40 %.

Erfolgreiche operative Performance

Das Portfolio der Deutsche Wohnen umfasste zum 30. Juni 2017 rund 163.000

Wohn- und Gewerbeeinheiten mit einem Fair Value von rund EUR 17 Mrd. (ohne

Pflege und Betreutes Wohnen). Die durchschnittliche monatliche Vertragsmiete

im Gesamtbestand betrug zum Stichtag EUR 6,23 je m². Auf Like-for-like-Basis

erzielte die Deutsche Wohnen im Vermietungsbestand ein Mietwachstum von 3,2

% gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Der Leerstand befand sich hier auf einem

anhaltend niedrigen Niveau von 1,6 % (Vorjahr: 1,4 %); davon waren rund 0,4

% investitionsbedingt.

Die Vertragsmieten stiegen im ersten Halbjahr 2017 auf EUR 366,5 Mio.

(Vorjahr: EUR 347,8 Mio.) und führten zu einem Anstieg des operativen

Ergebnisses (Net Operating Income - NOI) auf EUR 283,7 Mio. (Vorjahr: EUR

272,9 Mio.). Trotz deutlich erhöhter Instandhaltungsaufwendungen bewegte

sich die NOI-Marge in der Wohnungsbewirtschaftung mit 77,4 % annähernd auf

Vorjahresniveau.

Das Verkaufssegment reflektiert die anhaltend hohe Nachfrage nach Immobilien

als Anlageform. Von den 2.611 verkauften Einheiten hatten bereits 1.807

Einheiten Nutzen- und Lasten-Wechsel im ersten Halbjahr 2017 und sind somit

in das Verkaufsergebnis von EUR 20,5 Mio. eingeflossen (Vorjahr: EUR 36,7

Mio.). Trotz der Aufwertungen in den vergangenen zwei Jahren bewegen sich

die Bruttomargen mit 23 % weiterhin auf einem hohen Niveau. Im

Privatisierungsgeschäft konnten für die ergebniswirksamen Verkäufe sogar

Bruttomargen von über 30 % realisiert werden.

Der Ergebnisbeitrag aus dem Segment Pflege und Betreutes Wohnen stieg

aufgrund von Zukäufen im letzten Geschäftsjahr deutlich auf EUR 24,7 Mio.

(Vorjahr: EUR 8,7 Mio.). Die Auslastung der Pflegeeinrichtungen im

Eigenbetrieb bewegt sich mit 97 % seit Jahren auf einem überdurchschnittlich

hohen Niveau. Die Integration der zugekauften Einrichtungen erfolgt

planmäßig.

Das bereinigte EBITDA ohne Verkaufsergebnis hat sich, bei einer im Vergleich

zum Jahresende 2016 weitgehend konstanten Kostenquote um 11 %, auf EUR 290,7

Mio. (Vorjahr: EUR 266,5 Mio.) verbessert.

Deutliche Aufwertung des Portfolios

Die Deutsche Wohnen profitiert weiterhin von ihrer fokussierten

Portfoliostrategie und der starken Nachfrage nach Wohnimmobilien in

Metropolregionen. Dies schlägt sich in einer deutlichen Wertentwicklung des

Bestands um knapp EUR 900 Mio. nieder. Dabei finden sich die maßgeblichen

Aufwertungen mit rund EUR 800 Mio. im Core+-Segment und hier in erster Linie

im Großraum Berlin (rund EUR 760 Mio.). Aber auch an den Core-Standorten

konnten aufgrund der positiven Entwicklung Aufwertungen in Höhe von rund EUR

70 Mio. vorgenommen werden, hier insbesondere in der Region

Hannover/Braunschweig. Die Immobilienbestände sind demzufolge mit dem

22,8-Fachen der annualisierten Nettokaltmiete von EUR 747 Mio. bzw. einer

Bruttorendite von 4,4 % bewertet.

Investition in nachhaltige Bestandsentwicklung

Die Deutsche Wohnen investierte im ersten Halbjahr 2017 EUR 124,9 Mio. bzw.

rund EUR 25,27 pro m2 (Vorjahr: EUR 86,9 Mio./rund EUR 17,70 pro m2) in die

Instandhaltung und Modernisierung des Immobilienportfolios. "Unser

Modernisierungsprogramm mit einem Gesamtvolumen von EUR 1 Mrd. verläuft

planmäßig. Für etwa 40 % der Einheiten befinden wir uns in der

Ausschreibungs- oder Bauphase. Knapp 10 % konnten wir bereits

fertigstellen", berichtet Michael Zahn, Vorstandsvorsitzender der Deutsche

Wohnen SE. "Unser Ziel ist es, so nachhaltige und zukunftsorientierte

Wohnquartiere für den urbanen Raum zu schaffen." Bis 2021 sollen rund 30.000

Einheiten saniert werden.

Ausblick

Für das erwartete Like-for-like-Mietwachstum in 2017 erhöht die Deutsche

Wohnen ihre Prognose von 3,5 % auf über 4 % für den gesamten

Vermietungsbestand. Darüber hinaus hält die Deutsche Wohnen an ihrer

Prognose fest, den FFO I im Geschäftsjahr 2017 auf rund EUR 425 Mio. im

Basisszenario zu erhöhen, das heißt ohne weitere Zukäufe und

opportunistische Verkäufe.

Die Deutsche Wohnen

Die Deutsche Wohnen ist eine der führenden börsennotierten

Immobiliengesellschaften in Deutschland und Europa, deren operativer Fokus

auf der Bewirtschaftung und Entwicklung ihres Portfolios, mit dem

Schwerpunkt auf Wohnimmobilien, liegt. Der Bestand umfasste zum 30. Juni

2017 insgesamt 162.985 Einheiten, davon 160.552 Wohneinheiten und 2.433

Gewerbeeinheiten. Die Deutsche Wohnen ist im MDAX der Deutschen Börse

gelistet und wird zudem in den wesentlichen Indizes EPRA/NAREIT, STOXX(R)

Europe 600 und GPR 250 geführt.

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