ROYAL BANK OF SCOTLAND GROUP, GB00B7T77214

LONDON / FRANKFURT / MADRID - Enttäuschende Geschäftszahlen haben am Dienstag für lange Gesichter bei den Aktionären der britischen Bank HSBC gesorgt.

21.02.2017 - 12:23:24

AKTIEN IM FOKUS: HSBC-Gewinneinbruch setzt britische Banken unter Druck. Die politischen Wirrungen, der Konzernumbau und andere Sonderfaktoren drückten das Institut im Schlussquartal 2016 unerwartet tief in die Verlustzone. Dies sorgte branchenweit für Mollstimmung. Vor allem die Aktienkurse britischer Banken fielen.

rechnet angesichts des "schwachen Gewinntrends" im Schlussquartal nun mit sinkenden Markterwartungen.

Da die HSBC dank Spartenverkäufen und einer Verringerung der Risiken ihr Kapital deutlich aufpolstern konnte, schüttet sie weiterhin hohe Gewinnbeteiligungen an die Aktionäre aus. Zudem will die Bank den Aktienrückkauf forcieren. Auch sollen die Einsparungen etwas höher ausfallen als bislang angekündigt. Der Aktie half das freilich nicht. Die schwächeren Erträge überlagerten die angekündigten weiteren Aktienrückkäufe, erklärte Goldman-Analyst Martin Leitgeb.

BANKENINDEX EINZIGER VERLIERER IM STOXX EUROPE 600

Im marktbreiten Index Stoxx Europe 600 war der Subindex der Banken mit gut 1 Prozent Minus einziger Verlierer. Die Anteilsscheine der heimischen HSBC-Wettbewerber Standard Chartered und Royal Bank of Scotland verloren 1 beziehungsweise 0,5 Prozent.

Besser hielten sich die Titel der nichtbritischen Konkurrenz. Für die Papiere von Banco Santander und BBVA aus Spanien ging es nur moderat bergab. Gleiches galt im deutschen Leitindex Dax für die Papiere der Deutschen Bank und der Commerzbank ./gl/tih/das

Von Gerold Löhle, dpa-AFX

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