VOLKSWAGEN VORZÜGE, DE0007664039

FRANKFURT - Ein überraschend stark ausgefallenes erstes Quartal des Stuttgarter Autobauers Daimler hat am Mittwoch die gesamte Branche angetrieben.

12.04.2017 - 12:06:25

AKTIEN IM FOKUS: Starke Zahlen von Daimler geben gesamter Branche Rückenwind. Im Stoxx-600-Branchenstableau waren die Autowerte mit plus 1,14 Prozent ganz vorne. Hinzu kamen Verkaufszahlen der anderen deutschen Autobauer.

und BMW mit plus 1,33 Prozent auf 133,50 Euro beziehungsweise plus 1,09 Prozent auf 83,53 Euro.

Auch von BMW kamen gute Nachrichten. Die Münchener verkauften im März mit 254 862 Autos der Marken BMW und Mini rund 5,9 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Volkswagen blieb indes mit seiner Kernmarke VW Pkw trotz eines leichten Auslieferungswachstums im März weiter unter den Vorjahresverkäufen.

ANHEBUNG DER DAIMLER-JAHRESZIELE DENKBAR

Im Fokus der Anleger und Analysten stand aber die überraschend starke operative Gewinnentwicklung (Ebit) von Daimler. "Daimler erntet die Früchte aus der Erneuerung seiner E-Klasse", schrieb Analyst Gerhard Wolf von der Landesbank Baden-Württemberg in einer Studie. Hinzu kämen Verbesserungen bei Kosten und Produktion.

Andere Analysten äußerten sich ähnlich und halten es für wahrscheinlich, dass die Stuttgarter ihre Prognosen für dieses Jahr erhöhen werden. Die Resultate des Autobauers hätten seine Schätzungen klar übertroffen, schrieb etwa Marc-Rene Tonn von Warburg Research. Nach dem starken Jahresstart sehe er nun Chancen auf steigende Markterwartungen sowie höhere Jahresziele des Konzerns.

UBS-Experte Patrick Hummel rechnet für die gesamte Branche inklusive der Zulieferer mit einem soliden ersten Quartal. Bei Daimler sei eine Anhebung der Jahresziele am wahrscheinlichsten.

KURSE HINKEN HINTERHER

Mit dem aktuellen Kursanstieg gingen die Daimler-Aktien wieder auf Erholungskurs, nachdem sie am Vortag nachgegeben und dabei abermals die Unterstützung bei 66 Euro getestet hatten. In diesem Bereich waren die Papiere bereits im Februar wieder nach oben gedreht. Nach einem Anstieg bis auf 73 Euro Ende März ging es dann aber wieder nach unten. Zu berücksichtigen ist dabei allerdings auch eine hohe Dividendenausschüttung von 3,25 Euro je Aktie.

Im Bernecker-Börsenbrief "AB Daily" wiesen die Autoren zudem darauf hin, dass nicht nur Daimler stark abgeschnitten habe, sondern auch die andern beiden deutschen Autobauer BMW und Volkswagen nicht viel schlechter aussähen und angesichts dessen die Aktienkurse merkwürdigerweise hinterher hinkten.

Seit Jahresanfang stehen die Daimler-Papiere mit knapp 5 Prozent und die BMW-Aktien mit fast 6 Prozent im Minus. Die Volkswagen-Vorzüge kamen nicht vom Fleck. Der deutsche Leitindex legte seit Anfang 2017 dagegen bislang um rund 6 Prozent zu.

@ dpa.de

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