SIEMENS AG, DE0007236101

FRANKFURT - Die von Siemens einen neuen Rekord brach und über die Marke von 12 600 Punkten sprang, litten die Siemens-Aktien unter Gewinnmitnahmen.

04.05.2017 - 11:19:24

AKTIE IM FOKUS: Anleger nehmen nach Siemens-Geschäftsbericht Gewinne mit. Es sei bereits mit starken Quartalszahlen gerechnet worden, sagte ein Börsianer und verwies unter anderem auf einen entsprechenden Bericht zum Elektrotechnik- und Industriekonzern im Börsenbrief Platow.

und Infineon .

LIBERUM: JAHRESZIELE DE FACTO ANGEHOBEN

Sowohl die Analysten der Schweizer Großbank UBS als auch von der britischen Bank Barclays äußerten sich positiv über die Zahlen, waren aber nicht enthusiastisch. UBS-Analyst Markus Mittermaier sprach von einem weiteren guten Jahresviertel und hob insbesondere den starken Auftragseingang hervor. Die Barclays-Experten lobten vor allem die Geschäftsentwicklung im Industrie-Segment, die deutlich über den Erwartungen gelegen habe. Entgegen ihrer Annahme habe sich aber an der Zielsetzung für den Jahresgewinn je Aktie nichts geändert, monierten sie, was Analyst Daniel Cunliffe vom Analysehaus Liberum jedoch anders sieht:

De facto habe Siemens die Jahresziele um 7 Prozent angehoben, schrieb er. Denn zwar sei die Unternehmensprognose für das Ergebnis je Aktie (EPS) von im Mittel 7,5 Euro für das Geschäftsjahr 2017 unverändert geblieben, doch inbegriffen seien nun etwa 0,50 Euro je Aktie an zusätzlichen Kosten. Das bedeute letztlich im Mittel ein EPS von 8,00 Euro und liege 2 Prozent über der aktuellen Konsensschätzung. Da Siemens zudem normalerweise konservative Prognosen abgebe, sei sogar eher mit einem Ergebnis je Aktie von 8,30 Euro zu rechnen, wenn die obere Spanne des Unternehmensziels zugrunde gelegt werde.

Siemens hatte am Morgen für sein zweites Geschäftsquartal gestiegene Umsätze und Ergebnisse gemeldet und sich daher erneut zuversichtlicher gezeigt. Die Jahresprognosen wurden bestätigt. Der Münchener Konzern bezieht nun aber Übernahmekosten für den Softwareanbieter Mentor Graphics in die Ergebnisschätzung mit ein sowie die Zusammenlegung des Windkraftgeschäfts mit der spanischen Gamesa.

@ dpa.de

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