K+S, DE000KSAG888

FRANKFURT - Die Aktien von K+S sind am Mittwoch trotz einer positiven Ergebnisüberraschung des Dünger- und Salzherstellers im dritten Quartal auf Talfahrt gegangen.

15.11.2017 - 11:53:24

AKTIE IM FOKUS: K+S werden wegen enttäuschender Ergebnisqualität abgestraft. Sie büßten im späteren Vormittagshandel 3,33 Prozent auf 19,86 Euro ein und fielen damit auf den tiefsten Stand seit August. Analysten bemängelten vor allem die geringen Produktionsvolumina im neuen Werk in Kanada sowie eine ergebnisseitig "geringe Qualität".

Laut Analyst Michael Schäfer von der Commerzbank enttäuschte K+S sowohl beim Umsatz als auch beim operativen Ergebnis (Ebit I). Zwar hätten beide Kenngrößen im Vergleich zum Vorjahr zugelegt, seien aber deutlich hinter den Erwartungen zurückgeblieben. Schäfer begründete dies mit einer geringer als erwarteten Kali-Produktion im neuen Werk Bethune in Kanada. Zugleich verwies er aber auch als positives Momentum auf den beibehaltenen Ausblick für 2017. Am Markt hatte es Befürchtungen gegeben, dass die Gewinnschätzung etwas gesenkt werden könnten. Wie K+S nun bekräftigte, soll der Umsatz auf 3,6 bis 3,8 Milliarden Euro klettern und das Ebit I auf 260 bis 360 Millionen Euro steigen.

Analyst Patrick Rafaisz von der Schweizer Bank UBS merkte an, dass K+S statt eines erwarteten Verlustes je Aktie zwar einen kleinen Gewinn gemeldet habe, bemängelten aber dessen Qualität. Dieser sei in erster Linie Gewinnen aus Währungsabsicherungen zu verdanken gewesen, kritisierte er. Zudem hält er auch die Entwicklung des Barmittelflusses immer noch für enttäuschend, denn mit 385 Millionen Euro liege er weitgehend auf Höhe des Cashflows, der in den ersten neun Monaten des Vorjahres erwirtschaftet wurde. "Nur dank geringerer Investitionsausgaben hat sich der freie Cashflow von damals minus 456 Millionen auf nun minus 225 Millionen Euro verbessert."

Aussagen zur Abwasser-Entsorgungsproblematik kamen am Markt hingegen positiv an, wie Händler sagten. Bis zum Jahresende werden keine abwasserbedingten Produktionsausfälle mehr im Werk Werra erwartet. Hier war es in der Vergangenheit immer wieder zu Stillständen gekommen. Zudem erhielt der Konzern die Genehmigung zum vorzeitigen Beginn der Haldenerweiterung am Standort Hattorf. Das beseitige eine weitere Hürde, meinte etwa Commerzbank-Analyst Schäfer./ck/mis/jha/

dpa-AFX Broker - die Trader News von dpa-AFX

@ dpa.de

Amazon wird sich schwarzärgern, aber …

… wir schenken Ihnen den Report „Börsenpsychologie - Markttechnik für Trader“ heute trotzdem kostenfrei. Normalerweise kostet der Report im Onlinehandel 39,99 Euro.

Sie können sich den genialen Report heute jedoch absolut kostenfrei sichern. Wir senden Ihnen den Report vollkommen KOSTENFREI zu.

Jetzt HIER klicken und dank richtigen Timing reich an der Börse werden!

Weitere Meldungen

ANALYSE: Bernstein sieht bei K+S einen guten Einstiegszeitpunkt gekommen. Die Kalipreise zögen an und die neue Konzernstruktur dürfte den MDax-Konzern voranbringen, schrieb Analyst Jeremy Redenius in seiner Studie. Er stufte die Papiere von "Market-Perform" auf "Outperform" hoch und hob das Kursziel deutlich von 20 auf 28 Euro an. Beim aktuellen Stand von 19,63 Euro sieht er damit ein Kurspotenzial von mehr als 40 Prozent. Am vergangenen Freitag waren die Aktien bei knapp unter 19 Euro auf den tiefsten Stand seit einem Jahr gefallen. NEW YORK - Die Aktien des Dünger- und Salzproduzenten K+S bieten nach Einschätzung des Analysehauses Bernstein Research nach der zuletzt schwachen Kursentwicklung eine attraktive Gelegenheit. (Boerse, 20.11.2017 - 12:18) weiterlesen...

ANALYSE-FLASH: Bernstein hebt K+S auf 'Outperform' - Ziel 28 Euro. Auf diesem Niveau böten die Papiere des Düngemittel- und Salzproduzenten eine gute Einstiegsmöglichkeit, schrieb Analyst Jeremy Redenius in einer am Montag vorliegenden Studie. NEW YORK - Das US-Analysehaus Bernstein Research hat K+S nach der schwachen Kursentwicklung der Aktie von "Market-Perform" auf "Outperform" hochgestuft und das Kursziel von 20 auf 28 Euro angehoben. (Boerse, 20.11.2017 - 08:53) weiterlesen...

ANALYSE-FLASH: Commerzbank senkt Ziel für K+S auf 25 Euro - 'Buy'. Eine mögliche vorzeitige Schließung des Werks Sigmundshall mache Sinn, komme aber überraschend, schrieb Analyst Michael Schäfer in einer Studie vom Donnerstag. FRANKFURT - Die Commerzbank hat das Kursziel für K+S nach Zahlen zum dritten Quartal von 27,50 auf 25 Euro gesenkt und die Einstufung auf "Buy" belassen. (Boerse, 16.11.2017 - 19:56) weiterlesen...

K+S profitiert von höheren Düngerpreisen und Entspannung beim Abwasser. Die verbesserten Produktionsbedingungen verliehen dem Geschäft mit gewinnträchtigen Düngemittelspezialitäten Rückenwind. Schlechter lief es hingegen im Salzgeschäft. Hier belasteten immer noch hohe Auftausalz-Lagerbestände der Kunden die Nachfrage in Nordamerika. KASSEL - Der Dünger- und Salzkonzern K+S hat im dritten Quartal von höheren Düngerpreisen und einer Entschärfung der Entsorgungsprobleme bei Abwässern profitiert. (Boerse, 15.11.2017 - 09:23) weiterlesen...

WDH: K+S profitiert von höheren Preisen und besserer Entsorgungslage (Im 2. (Boerse, 15.11.2017 - 07:54) weiterlesen...

K+S profitiert von höheren Preisen und besserer Entsorgungslage. Die verbesserten Produktionsbedingungen verliehen dem Geschäft mit gewinnträchtigen Düngemittelspezialitäten Rückenwind. Der operative Gewinn vor Zinsen, Steuern und Bewertungsveränderungen von Derivaten (Ebit I) legte auf 12 Millionen Euro zu, wie der MDax -Konzern am Mittwoch in Kassel mitteilte. Im Vorjahr war noch ein Minus von 31 Millionen Euro angefallen. Beim Ebit I werden etwa Kosten für die Wechselkursabsicherung herausgerechnet. KASSEL - Der Dünger- und Salzkonzern K+S hat im dritten Quartal von höheren Düngerpreisen und einer Entschärfung der Entsorgungsproblematik bei salzhaltigen Abwässern profitiert. (Boerse, 15.11.2017 - 07:40) weiterlesen...