K+S, DE000KSAG888

FRANKFURT - Die Aktien des DĂŒnger- und Salzproduzenten K+S haben am Donnerstag getrieben von GeschĂ€ftszahlen und Übernahmespekulationen einen wilden Ritt hinter sich.

16.03.2017 - 17:28:25

AKTIE IM FOKUS: Ausblick und Übernahmespekulationen sorgen bei K+S fĂŒr Wirbel. ZunĂ€chst hatte der GeschĂ€ftsausblick fĂŒr 2017 belastet und im frĂŒhen Handel fĂŒr ein Minus von mehr als 4 Prozent gesorgt, bevor es am Nachmittag bis auf ein Plus von fast 4 Prozent nach oben ging. Vom Tief bis zur Spitze waren das mehr als 8 Prozent. Dann aber ließ auch dieser Schwung wieder nach. Zuletzt notierten die Papiere noch mit 0,30 Prozent im Plus bei 23,18 Euro.

gelisteten Konzern. 2017 dĂŒrften Umsatz und operatives Ergebnis (Ebit I) aber "spĂŒrbar" ĂŒber den Vorjahreswerten liegen, stellte der scheidende Konzernchef Norbert Steiner in Aussicht. Auch die Mittelfristziele bestĂ€tigte er. Auf dem aktuellen Kursniveau reiche das aber nicht wirklich, um die Aktien nachhaltig anzutreiben, erklĂ€rte ein HĂ€ndler. Zudem ist Unternehmensangaben zufolge nicht auszuschließen, dass ProduktionseinschrĂ€nkungen in lĂ€ngeren Perioden von Niedrigwasser in der Werra zu "erheblichen" Abweichungen von der EinschĂ€tzung fĂŒhren könnten.

Die K+S-Papiere hatten nach einem Mehrjahrestief bei 15,805 Euro im September 2016 von der Hoffnung auf eine Erholung der Kalipreise profitiert und sich bis Ende Januar um knapp 60 Prozent erholt, bevor einige Anleger zunĂ€chst einmal Kasse machten. Experte Jonas Oxgaard vom Analysehause Bernstein Research verwies nun in einer aktuellen Studie auf einen jĂŒngst "schönen Anstieg der Kalipreise", was vor allem an der Disziplin der Produzenten liege.

Erst in der vergangenen Woche erhielten die Hoffnungen auf weiter steigende Preise zusĂ€tzlichen RĂŒckenwind von einem Medienbericht, demzufolge der weißrussische PrĂ€sident Alexander Lukaschenko die Bereitschaft zur Kooperation des Landes mit dem russischen DĂŒngerkonzern Uralkali signalisiert habe. Mitte 2013 war Uralkali aus einer Vertriebsallianz mit den weißrussischen Partnern ausgestiegen und hatte damit die gesamte Branche durcheinander gewirbelt. Das hatte den Wettbewerb verschĂ€rft und die Kurse vieler Branchenwerte in den Keller stĂŒrzen lassen.

Auf diese Spekulationen rund um Uralkali und Belaruskali bezogen sich nun am Donnerstag die Autoren des Bernecker Börsenbriefs "Die Actien-Börse". Bei einem Zusammenschluss der beiden Konzerne mĂŒssten die anderen großen Kaliproduzenten wohl ihre eigene Marktstellung neu ĂŒberdenken, hieß es. In diesem Fall könnte K+S abermals zum Übernahmeziel werden. In der Branche werde ein Mindestpreis von 28 bis 29 Euro herumgereicht. All das seien allerdings sehr vage Spekulationen, erklĂ€rte ein HĂ€ndler die schnelle ErnĂŒchterung der Anleger nach dem anfĂ€nglichen Kurssprung.

Im Jahr 2015 war K+S schon einmal in den Fokus eines Konkurrenten geraten. Der kanadische Konzern Potash hatte eine Offerte von 41 Euro je Aktie in Aussicht gestellt, die Übernahmebestrebungen dann aber wegen des Widerstands des Managements von K+S sowie einer EintrĂŒbung des Kali-Marktumfeldes abgeblasen.

@ dpa.de

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