VOLKSWAGEN VORZÜGE, DE0007664039

AKTIEN IM FOKUS 2: Autoaktien nur leicht im Minus - Dieselgipfel stützt

02.08.2017 - 18:19:25

(VW), Daimler und BMW hatten zwischenzeitlich ins Plus gedreht und schlossen letztlich jeweils nur leicht im Minus.

So gaben die VW-Vorzüge um 0,34 Prozent nach. Für BMW ging es um 0,04 Prozent und für Daimler um 0,08 Prozent nach unten. Damit schlugen sich die Anteilscheine besser als der deutsche Leitindex Dax , der angesichts des starken Eurokurses 0,57 Prozent einbüßte.

Börsianer werteten es als erfreulich mit Blick auf die Branchenstimmung, dass mehr als fünf Millionen Diesel-Autos in Deutschland nun lediglich mit einer neuen Software weniger Schadstoffe ausstoßen sollen. Die Maßnahmen sind freiwillig und decken einen Großteil der moderneren Flotten bei den deutschen Herstellern ab. Zu den geforderten Hardware-Nachrüstungen äußerte sich der Verband der Automobilindustrie nicht.

SOFTWARE-LÖSUNG DEUTLICH BILLIGER

Ein Händler sprach von generell positiven Nachrichten für die Branche. Die Nachrüstung per Software sei weitaus billiger als der Einsatz einer neuen Hardware wie etwa eines AdBlue-Tanks, der den Ausstoß von Stickoxiden deutlich reduziert. Bei dieser Variante sei mit Kosten von bis zu 1500 Euro pro Fahrzeug zu rechnen, während bei einer Software-Lösung lediglich rund 70 Euro je Auto an Kosten anfielen.

Aktien von Automobilkonzernen sind bereits seit einigen Tagen bei Anlegern nicht gut gelitten. So kam es am 21. Juli zu einem Kursrutsch im Sektor infolge von Kartellvorwürfen gegen die deutsche Branche. Zudem drückten die Diskussion um Fahrverbote für alte Dieselfahrzeuge in Stuttgart und eine Warnung von Renault vor Preisdruck auf vielen Märkten auf die Stimmung.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Stuttgarts Oberbürgermeister Kuhn: Software-Updates reichen nicht. "Man muss an die Hardware ran", sagte Kuhn der "Stuttgarter Zeitung" und den "Stuttgarter Nachrichten" (Donnerstag). Der Bund und die deutschen Hersteller hatten Anfang des Monates vereinbart, Millionen Fahrzeuge mit neuer Software nachzurüsten, um die Emissionen zu verringern. In Stuttgart drohen trotzdem weiter Fahrverbote, weil das Verwaltungsgericht die bisher vorgeschlagenen Nachbesserungen ebenfalls für nicht ausreichend hält. STUTTGART - Im Kampf gegen die Luftverschmutzung hält Stuttgarts Oberbürgermeister Fritz Kuhn (Grüne) die geplanten Software-Updates bei älteren Diesel-Fahrzeugen für nicht ausreichend. (Boerse, 16.08.2017 - 15:45) weiterlesen...

Merkel: Gipfel mit Kommunen zu E-Auto-Infrastruktur am 4. September. BERLIN - Kanzlerin Angela Merkel (CDU) will am 4. September mit von hoher Stickoxidbelastung betroffenen Kommunen über eine Verbesserung der Infrastruktur für Elektroautos diskutieren. Sie werde dann mit jenen Städten und Gemeinden, in denen die Stickoxidwerte in der Vergangenheit zu hoch gewesen seien, darüber reden, "wie man aus denen, die heute Umweltprobleme haben, vielleicht die Städte macht, die die besten sein werden", kündigte Merkel am Mittwoch in einer im Internet übertragenen Fragerunde mit vier prominenten jungen YouTubern an. Merkel: Gipfel mit Kommunen zu E-Auto-Infrastruktur am 4. September (Boerse, 16.08.2017 - 15:21) weiterlesen...

Umweltministerium erwartet europäische E-Auto-Quote. Über die Höhe der Quote werde man noch sprechen, sagte Umwelt-Staatssekretär Jochen Flasbarth am Mittwoch in Berlin. Die Autobauer selbst gingen derzeit von einem Anteil von etwa 25 Prozent bis 2025 aus. SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz hatte Anfang der Woche eine verbindliche Quote für die Zulassung von E-Autos in den EU-Ländern gefordert. Vorreiter in Sachen Elektroquote ist China, dort soll diese schon ab 2018 gelten - wogegen die Bundesregierung wegen befürchteter Nachteile für die deutsche Industrie protestiert hatte. BERLIN - Das Bundesumweltministerium erwartet im Herbst einen Vorstoß der EU für eine verbindliche Quote abgasfreier Autos auf Europas Straßen. (Boerse, 16.08.2017 - 13:21) weiterlesen...

Malu Dreyer dringt bei Diesel auf mehr Zusagen der Autobranche. Die Verabredungen des Dieselgipfels könnten allenfalls ein erster Schritt sein, sagte Dreyer am Dienstag in Mainz. "Ganz wichtig ist, dass jetzt in den Arbeitsgruppen (...) weiterverfolgt wird, inwieweit die Automobilbranche eigentlich weiter nachlegen muss, um die Werte zu bringen." Es gehe um Nachrüstung zur Einhaltung von Grenzwerten, um mehr Elektroautos und um den Weg dahin. MAINZ - Die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) fordert von der Automobilindustrie weitere Schritte zur Senkung der Schadstoffbelastung von Dieselautos. (Boerse, 15.08.2017 - 15:49) weiterlesen...

Merkel hält Ende des Verbrennungsmotors für 'richtigen Ansatz'. BERLIN - Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hält einen Ausstieg aus Verbrennungsmotoren in Autos grundsätzlich für richtig Merkel hält Ende des Verbrennungsmotors für 'richtigen Ansatz' (Boerse, 14.08.2017 - 18:46) weiterlesen...

Merkel hält Ende von Verbrennungsmotoren für 'richtigen Ansatz' - Kein Datum. BERLIN - Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hält einen Ausstieg für Autos mit Verbrennungsmotoren grundsätzlich für richtig Merkel hält Ende von Verbrennungsmotoren für 'richtigen Ansatz' - Kein Datum (Boerse, 14.08.2017 - 17:00) weiterlesen...