BMW-Chef - BMW will 2010 weltweit führender Premiumhersteller bleiben: Betriebsbedingte Entlassungen soll es auch 2010 nicht geben BMW-Chef Norbert Reithofer zeigt sich für 2010 optimistisch. «BMW wird auch 2010 der weltweit führende Premiumhersteller bleiben», sagte Reithofer der «Wirtschaftswoche» laut Vorabbericht vom Samstag. Das Premiumsegment werde 2010 aller Voraussicht nach wieder wachsen, zudem werde BMW auch von neuen Modellen profitieren.
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BMW habe derzeit im Vergleich zu den direkten Wettbewerbern die durchschnittlich älteste Modellpalette. Das ändere sich nun nach und nach. «Insgesamt wird die BMW Group zwischen 2010 und 2012 ungefähr die Hälfte ihres Produktportfolios erneuern», sagte Reithofer.

Betriebsbedingte Entlassungen werde es auch 2010 bei BMW nicht geben, kündigte der BMW-Chef an. «Wir werden aber weiter auf natürliche Fluktuation, Altersteilzeit und freiwillige Aufhebungsverträge setzen», fügte Reithofer hinzu. Der BMW-Chef plädierte für eine Verlängerung der maximalen Kurzarbeitsdauer, wie es zuvor bereits von VW-Chef Martin Winterkorn gefordert worden war. Dies sei «insbesondere für unsere Zulieferindustrie» sinnvoll. Inwieweit auch BMW 2010 «punktuell» von dem Werkzeug Kurzarbeit Gebrauch machen werde, stehe aber «noch nicht fest».

Für das Gesamtjahr 2009 bekräftigte Reithofer die Aussage, «weiterhin schwarze Zahlen» anzustreben. Niederschlagen würden sich im laufenden Geschäftsjahr allerdings Währungsbelastungen «im dreistelligen Millionen-Euro-Bereich, die jedoch unter dem Niveau des Vorjahres liegen».

Düsseldorf (ddp-bay)