BMW habe derzeit im Vergleich zu den direkten Wettbewerbern die durchschnittlich älteste Modellpalette. Das ändere sich nun nach und nach. «Insgesamt wird die BMW Group zwischen 2010 und 2012 ungefähr die Hälfte ihres Produktportfolios erneuern», sagte Reithofer.
Betriebsbedingte Entlassungen werde es auch 2010 bei BMW nicht geben, kündigte der BMW-Chef an. «Wir werden aber weiter auf natürliche Fluktuation, Altersteilzeit und freiwillige Aufhebungsverträge setzen», fügte Reithofer hinzu. Der BMW-Chef plädierte für eine Verlängerung der maximalen Kurzarbeitsdauer, wie es zuvor bereits von VW-Chef Martin Winterkorn gefordert worden war. Dies sei «insbesondere für unsere Zulieferindustrie» sinnvoll. Inwieweit auch BMW 2010 «punktuell» von dem Werkzeug Kurzarbeit Gebrauch machen werde, stehe aber «noch nicht fest».
Für das Gesamtjahr 2009 bekräftigte Reithofer die Aussage, «weiterhin schwarze Zahlen» anzustreben. Niederschlagen würden sich im laufenden Geschäftsjahr allerdings Währungsbelastungen «im dreistelligen Millionen-Euro-Bereich, die jedoch unter dem Niveau des Vorjahres liegen».
Düsseldorf (ddp-bay)


























