Dass Scheitern des Zusammenschlusses lasse aufatmen angesichts der zuvor umgegangenen Sorge vor einem unumkehrbaren Einfluss der USA. Dieses Aufatmen sei nicht nur in der Belegschaft, sondern unter anderem auch bei Repräsentanten des Finanzplatzes unüberhörbar gewesen, heißt es weiter.
Die Fusion von Deutscher Börse und NYSE Euronext zum weltgrößten Börsenbetreiber war Anfang Februar am Veto der EU-Wettbewerbsbehörden gescheitert. Diese hatte ihre Zustimmung verweigert, da sie die Entstehung einer monopolartigen Stellung auf dem Markt für europäische Finanzderivate befürchtet hatte. In diesem Bereich kommen die Börsen mit ihren Töchtern Eurex (Deutsche Börse) und Liffe (NYSE Euronext) auf mehr als 90 Prozent Marktanteil.


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