An seinem Standort Braunschweig plant das Unternehmen nach Eckerts Angaben eine Investition von rund 20 Millionen Euro, um sich auf den möglichen Auftrag vorzubereiten.
Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) hatte vor kurzem angekündigt, dass der radioaktive Müll aus dem Bergwerk Asse herausgeholt werden soll. Für eine spätere Endlagerung müssen die Abfälle konditioniert, das heißt verpresst und neu verpackt werden. Dabei und bei der Ermittlung der Radioaktivität aus den geborgenen Fässern wolle man helfen, sagte Eckert.
Gleichzeitig betonte er, sein Unternehmen habe niemals Abfälle in die Asse eingelagert. «Wir sind weder für noch gegen Atomkraft», sagte Eckert. Die Vorgänge in der Asse insbesondere seit dem Betreiberwechsel vor einem Jahr würden aber intensiv beobachtet. Die Firma könne einen großen Teil der Abfälle verarbeiten.
Eckert & Ziegler wurde 1997 als Holdinggesellschaft gegründet. Das älteste Tochterunternehmen, die Eckert & Ziegler BEBIG GmbH ging 1992 aus dem Zentralinstitut für Isotopentechnik, einem Forschungsinstitut der ehemaligen Akademie der Wissenschaften der DDR hervor.
Die Schließung des Atommülllagers Asse, die Konditionierung der radioaktiven Abfälle und ihre erneute Einlagerung in ein anderes Endlager kosten Schätzungen zufolge zwischen 2 und 3,5 Milliarden Euro. BfS-Präsident Wolfram König hatte angekündigt, dass für die anfallenden Arbeiten auch Fremdfirmen beauftragt würden.
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