Zuvor hatte die Zeitung «Potsdamer Neueste Nachrichten» (Dienstagausgabe) berichtet, dass das Land eine Werbekampagne für Vattenfall plane, mit der eine höhere Akzeptanz für die CCS-Technologie zur Abscheidung und unterirdischen Speicherung von Kohlendioxid erreicht werden solle.
Christoffers stellte klar, in seinem Ministerium sei ein Referat «Strategische Kommunikation» ins Leben gerufen worden. Das Referat habe die Aufgabe, Kommunikationsstrategien für verschiedenste wirtschaftspolitische Fragen zu entwickeln. Ziel sei es, den Dialog zu fördern. Dabei gehe es nicht nur um Themen wie die CCS-Technologie, sondern auch um andere strittige Felder wie den weiteren Ausbau der erneuerbaren Energien samt der Windkraft oder den Netzausbau. Der Minister betonte: «Die Energiepolitik braucht Akzeptanz in der Bevölkerung». In dem Referat gehe es aber auch um allgemeine wirtschaftspolitische Angelegenheiten.
Mit der umstrittenen CCS-Technologie soll das bei der Braunkohleverstromung anfallende CO2 abgetrennt und in geologischen Formationen unterirdisch gelagert werden. Vattenfall will dazu mögliche Lagerstätten bei Neutrebbin und Beeskow im Osten Brandenburgs erkunden. Dagegen regt sich Widerstand von Anwohnern und Umweltschützern.
Beeskow (ddp-lbg)


























