Berlin (dapd). Vergehen, für die es bisher drei Punkte gab, sollen künftig nur noch mit einem Punkt bestraft werden.
Das System sei derart kompliziert geworden, dass niemand mehr durchblicke, begründete Ramsauer seine Reformpläne weiter. 'Ich will das einfacher, transparenter und handhabbarer machen.' Was mit den 47 Millionen alten Punkten passiert, wolle er Ende Februar erläutern.
Die 'Bild'-Zeitung hatte in ihrer Donnerstagsausgabe über Details des Umbauvorhabens berichtet. Künftig soll es demnach nur noch einen Punkt für 'grobe' Verstöße - wie etwa 21 Kilometer pro Stunde innerorts zu schnell fahren - geben. 'Schwerwiegende' Ordnungswidrigkeiten - wie etwa bei Rot über die Ampel - sollen mit zwei Punkten geahndet werden. Sind insgesamt acht Punkte erreicht, wird der Führerschein eingezogen und nicht mehr bei 18 Punkten wie bisher.
Nach Informationen der 'AutoBild' erfolgt bei einem Stand von vier Punkten eine 'Ermahnung', bei sechs Punkten eine letzte 'Verwarnung'. Punkte können wie bisher durch Nachschulung rechtzeitig abgebaut werden. Bei Straftaten wie etwa Trunkenheit am Steuer wird der Führerschein weiterhin sofort entzogen.
dapd


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