Im Atommülllager Asse lagern 126 000 Fässer mit Atommüll. Wegen unkontrollierten Wasserzuflusses ist der Salzstock einsturzgefährdet.

Die Obleute der Regierungsfraktionen im Untersuchungsausschuss, Karl-Heinrich Langspecht (CDU) und Björn Försterling (FDP), sagten am Mittwoch in Hannover, Jüttner müsse bei seiner Befragung darstellen, was er zu welchem Zeitpunkt gewusst habe und welche Initiativen er ergriffen habe. Sie kritisierten: «Es stellt sich die Frage, ob er nicht bewusst die Augen vor den Missständen in der Asse verschlossen hat.» Eine Sichtung der Akten lege diese Vermutung zumindest nahe.

ddp/krz/pon