Hannover (ddp). Mit der Befragung weiterer Bergbau- und Nuklearexperten setzt der Parlamentarische Untersuchungsausschuss zum Atommülllager Asse am Donnerstag (10.30 Uhr) in Hannover seine Arbeit fort. Vor das Kontrollgremium des niedersächsischen Landtags geladen sind unter anderem Ex-Werks- und -Institutsleiter des ehemaligen Asse-Betreibers Gesellschaft für Strahlenforschung (GSF) sowie zwei ehemalige Präsidenten des Oberbergamts Clausthal.
Der Ausschuss, der die Vorgänge in dem maroden Bergwerk bei Wolfenbüttel aufklären soll, hatte am 6. August mit der Vernehmung erster Zeugen begonnen. Die für vergangene Woche geplante zweite Zeugenvernehmung musste kurzfristig abgesagt werden, weil sich alle drei geladenen Personen wegen Auslandsaufenthalten entschuldigen ließen. Die Oppositionsfraktionen warfen dem Ausschussvorsitzenden Jens Nacke (CDU) daraufhin vor, die Aufklärungsarbeit des Gremiums wegen der anstehenden Bundestagswahlen am 27. September verzögern zu wollen.
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