Kaiserslautern (dapd-rps). Nach Angaben der Veranstalter kamen 1.500 Menschen zu der Veranstaltung auf dem Gartenschau-Gelände, die unter dem Motto stand: 'Das ist das Mindeste - Faire Löhne - Gute Arbeit - Soziale Sicherheit'.
Insgesamt gab es am Tag der Arbeit in Rheinland-Pfalz 25 Kundgebungen. Dabei sind nach ersten Schätzungen der Gewerkschaften mehr als 10.000 Menschen gezählt worden.
Flächendeckende Mindestlöhne gefordert
'Wir können den Menschen, die aus der Not zu uns kommen, nicht böse sein', sagte Beck mit Blick auf die Bürger aus den östlichen EU-Staaten, die künftig uneingeschränkten Zugang zum deutschen Arbeitsmarkt haben. Aber kein Bauarbeiter in Deutschland könne von sechs Euro Stundenlohn seine Familie ernähren.
Deshalb müssten gleiche Löhne für gleiche Arbeit Lohn gezahlt werden, unabhängig davon, wo die Arbeitnehmer herkämen, forderte Beck. Seit dem 1. Mai gilt in Deutschland die Arbeitnehmerfreizügigkeit auch für die Bürger der acht EU-Mitgliedsstaaten Estland, Lettland, Litauen, Polen, Slowakei, Slowenien, Tschechien und Ungarn.
Der Ministerpräsident forderte zugleich flächendeckende Mindestlöhne. 'Wir ringen und kämpfen, dass alle Menschen einen Arbeitsplatz bekommen - aber gute Arbeit und nicht irgendeinen Arbeitsplatz', sagte der SPD-Landesvorsitzende.
Auch DGB-Landeschef Dietmar Muscheid bekräftigte die Forderung nach Mindestlöhnen. In Deutschland arbeiteten heute bereits mehr als drei Millionen Menschen für weniger als sechs Euro die Stunde, sagte er. 'Es muss Schluss sein mit der Lohnspirale nach unten', unterstrich der Gewerkschaftschef und forderte die FDP auf, ihren Widerstand gegen Mindestlöhne aufzugeben.
dapd


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