Bayer verteidigt Kohlenmonoxid-Pipeline gegen Vorwürfe von Röttgen: Die Bayer AG wehrt sich gegen Vorwürfe, die Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) im Zusammenhang mit dem Bau der Kohlenmonoxid-Pipeline von Dormagen nach Krefeld-Uerdingen erhoben hat. In einem Interview mit den Zeitungen der WAZ-Mediengruppe hatte Röttgen gesagt, Bayer habe Fragen zur Sicherheit bislang nicht 'seriös beantwortet', das Unternehmen habe eine Bringschuld zu erfüllen.
Vergrößern Bayer verteidigt Kohlenmonoxid-Pipeline gegen Vorwürfe von Röttgen | Bild: © dapd

Essen (dapd-nrw).

Das weist der Repräsentant von Bayer in NRW, Wilfried Köplin, zurück. Bayer habe 'diese Bringschuld mehr als erfüllt', sagte Köplin den Zeitungen der WAZ-Mediengruppe (Donnerstagausgabe). 'Wir haben sowohl im Vorfeld des Baus der CO-Pipeline als auch projektbegleitend einen intensiven Dialog mit den Anwohnern, den Behörden, der Politik und der Öffentlichkeit geführt und werden dies auch weiterhin tun.' Ob Arbeitssicherheit, Anlagensicherheit oder Produktsicherheit - die Sicherheit habe 'höchste Priorität'.

Äußerst verärgert zeigte sich Köplin darüber, dass der Minister ein schriftlich angebotenes Gespräch nicht angenommen habe. Bayer hätte es begrüßt, wenn Röttgen es angenommen hätte, 'statt erneut mit unzutreffenden Behauptungen an die Öffentlichkeit zu gehen'.

dapd