Baugewerbe - Sächsisches Baugewerbe erwartet Umsatzeinbußen: Das sächsische Baugewerbe erwartet für dieses Jahr sinkende Umsatzzahlen. 92 Prozent der Baubetriebe im Freistaat rechneten im neuen Geschäftsjahr mit stagnierenden oder rückläufigen Umsätzen, teilte der Bauindustrieverband Sachsen/Sachsen-Anhalt am Donnerstag in Leipzig mit.
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Besonders schlecht sei die Stimmung im Wohnungsbau. Für 2010 gingen dort alle Unternehmen von niedrigeren oder gleichbleibenden Umsätzen aus. Optimistischer seien hingegen die Wirtschaftsbauer, wo immerhin 13 Prozent der Betriebe ein Wachstum erwarteten. Im öffentlichen Bau rechnen sieben Prozent der Unternehmen mit steigenden Umsatzzahlen.

Von einem schwierigen Jahr für die sächsischen Bauunternehmen geht der Hauptgeschäftsführer des Bauindustrieverbandes, Robert Momberg, aus. «Wir hoffen zwar, dass das Konjunkturpaket II endlich Früchte trägt», sagte der Verbandschef. Allerdings könnten damit nicht alle zu erwartenden Ausfälle kompensiert werden. Noch schlechter seien die Prognosen für 2011. Erst dann werde die Krise «mit voller Wucht» im Baugewerbe aufschlagen und die Nachfrage in allen Sparten drastisch zurückgehen.

Leipzig (ddp-lsc)