Baugewerbe in Niedersachsen und Bremen leidet unter der Witterung: Das Baugewerbe in Niedersachsen und Bremen hat im ersten Quartal witterungsbedingt hohe Umsatzverluste hinnehmen müssen. Allerdings gäben die Zahlen über die Auftragseingänge Hoffnung für den weiteren Jahresverlauf, teilte der Bauindustrieverband Niedersachsen-Bremen am Mittwoch in Hannover mit. Die Bautätigkeit sei in den ersten drei Monaten dieses Jahres massiv von dem harten Winter beeinflusst worden.
Vergrößern Baugewerbe in Niedersachsen und Bremen leidet unter der Witterung | Bild: © ismet

Der Gesamtumsatz lag in Niedersachsen den Angaben zufolge im ersten Quartal mit 1,1 Milliarden Euro um 21,9 Prozent unter dem des Vorjahreszeitraums. In Bremen habe der Gesamtumsatz das Ergebnis des Vorjahreszeitraums um 23,7 Prozent verfehlt. In den ersten drei Monaten dieses Jahres wurden hier 66 Millionen Euro umgesetzt.

Von Januar bis März gab es laut Bauindustrieverband jedoch eine deutliche Nachfrageerhöhung. Der Gesamtauftragseingang im Bauhauptgewerbe in Niedersachsen stieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 9,1 Prozent auf 1,2 Milliarden Euro. In Bremen erreichten die Auftragseingänge ein Volumen von etwa 73 Millionen Euro und legten um 8,5 Prozent zu. Grund für den Trend seien leichte Zuwächse im gewerblichen Hochbau, der als Folge der Finanzmarkt- und Wirtschaftskrise im Vergleichszeitraum 2009 massiv eingebrochen war.

Die Zahl der Beschäftigten im Bauhauptgewerbe in den beiden Bundesländern lag im ersten Quartal dieses Jahres den Angaben zufolge bei rund 74 000. Damit wurden in Niedersachsen etwa 1,3 Prozent und in Bremen rund 4 Prozent weniger Beschäftigte gegenüber dem Vorjahreszeitraum gezählt.

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