Wie von dem Unternehmen erwartet, waren die Umsätze 2009 vor allem wegen der geringen Nachfrage im globalen Mobilfunkmarkt auf von 198,1 Millionen Euro auf 139 Millionen Euro gefallen. Das operative Ergebnis (Ebit) stieg hingegen auf 2,5 Millionen Euro, nachdem es im Vorjahr noch 600 000 Euro im Minus gelegen hatte.
Unter dem Einfluss positiver Sondereffekte drehte das Vorsteuerergebnis 2009 von minus 25,2 Millionen auf 45,3 Millionen Euro. Anders als im EBIT ist darin unter anderem der anteilige Gewinn der taiwanischen TPK Holding Co Ltd sowie der Erlös aus dem Verkauf von bis zu 18,75 Prozent der Anteile an dem Touchscreen-Systemhersteller enthalten. An dem ehemaligen Gemeinschaftsunternehmen hält Balda jetzt noch mindestens 19,25 Prozent.
Trotz der «über Erwarten positiven» Ergebnis- und der «außerordentlich verbesserten» Liquiditätssituation will die Balda AG mit Sitz in Bad Oeynhausen für 2009 keine Dividende vorschlagen. Der Konzern benötigte die Liquidität 2010, um alle finanziellen Verpflichtungen ohne fremde Hilfe leisten zu können, teilte Balda mit.
2010 will die Unternehmensgruppe die Umsatzerlöse um 10 bis 15 Prozent steigern. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) soll «wenigstens» gleich bleiben und das Vorsteuerergebnis deutlich positiv ausfallen.
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