Unter rettungskarte.de kann man sich die Rettungskarte für das eigene Auto herunterladen, sofern der Hersteller die Informationen anbietet. Nach Angaben des Clubs sind das inzwischen die meisten Hersteller. Citroën und Peugeot brächten derzeit ihre Unfallinfos auf das standardisierte Format; noch keine Rettungskarten gebe es von Alfa Romeo, Chrysler, Chevrolet, Dodge, Fiat, Jaguar, Jeep, Lancia, Lada, Land Rover und Mitsubishi.
«Der beste Platz für die Rettungskarte ist hinter der Fahrersonnenblende, weil sie dort von den Einsatzkräften als erstes gesucht wird», sagt ADAC-Sprecher Christian Buric. Die Rettungskarte solle sich im Auto befinden, weil viele Feuerwehren noch nicht in der Lage seien, die lebensrettenden Informationen schnell via Internet abzufragen.
Außerdem sei eine exakte Identifikation des Fahrzeugs am Unfallort oft fehlerhaft und zeitraubend. Bis die automatisierte Übermittlung der Rettungsdaten an die Einsatzkräfte problemlos und flächendeckend funktioniere, sei die Rettungskarte im Auto die beste Lösung, um im Ernstfall schnell an die relevanten Fahrzeugdaten zu gelangen.
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