Der ehemalige amerikanische Außenminister Henry Kissinger bezeichnete die Villa als «Museum, das der Geschichte der Freiheit» gewidmet sei. Die Villa Schöningen werde «uns an unsere Werte, aber auch an unsere Pflichten» erinnern, fügte Kissinger hinzu.
Zu den rund 500 geladenen Gästen gehörten Außenminister Guido Westerwelle (FDP), sein polnischer Amtskollege Radoslaw Sikorski, der ehemalige sowjetische Präsident Michail Gorbatschow sowie der frühere Bundesaußenminister Hans-Dietrich Genscher.
In der Villa, die nach Plänen des Architekten Ludwig Persius in den Jahren 1843-45 gebaut wurde, werden nach Angaben des Miteigentümers und Vorstandsvorsitzenden der Axel Springer AG, Mathias Döpfner, eine historische Dauerausstellung sowie Wechselausstellungen zeitgenössischer Kunst zu sehen sein. In der Dauerausstellung liege der Schwerpunkt auf der Geschichte des Hauses und der Glienicker Brücke, sagte Kuratorin Lena Maculan. Außerdem werde die Zeit zwischen 1952 und 1992 beleuchtet, in der die Villa als Kinderwochenheim diente.
In der ersten Wechselausstellung «1989» werden Arbeiten von 14 zeitgenössischen Künstlern aus neun Nationen gezeigt. Dazu gehören Neo Rauch, Marek Piwowski, Marcel Odenbach sowie Josephine Meckseper.
Die Villa, die komplett restauriert wurde, ist seit 1996 Teil des Berlin-Potsdamer UNESCO-Welterbes. Döpfner und der Bankier Leonhard H. Fischer hatten das Baudenkmal im Jahr 2007 gekauft.
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